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/ ©Screenshot "Google Streetview"
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt das Haidvogl Mavida in Zell am See.
Der Sanierungsplanvorschlag eines Hotelbetreibers aus dem Pinzgau (Salzburg) wurde angenommen.

Nach Insolvenz: Rettet sich Hotelbetreiber aus Salzburg jetzt selbst?

Fast drei Monate ist es her, als die "Haidvogl Collection GmbH" aus Salzburg Insolvenz angemeldet hat. Nun steht ein Sanierungsplan, das Unternehmen, das ein Wellnesshotel betreibt, kann sich also selbst retten.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(140 Wörter)
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Ende Mai 2025 wurde über das Vermögen der „Haidvogl Collection GmbH“ aus Salzburg, die das Wellnesshotel Haidvogl Mavida in Zell am See betreibt, ein Insolvenzverfahren eröffnet. Schon damals haben die Schuldner laut Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) und Alpenländischem Kreditorenverband (AKV), dass sie ihr Hotel mit 22 Dienstnehmern weiterführen wollen. Alles dazu hier: Finanzielle Krise: Salzburger Wellnesshotel kämpft um den Fortbetrieb. Nun wurde einem Sanierungsplan zugestimmt.

Gläubiger melden mehrere Millionen Euro an

Insgesamt haben 85 Gläubiger – inklusive der Dienstnehmer – Ansprüche in Höhe von fast 4,5 Millionen Euro zur Prüfungs- und Sanierungsplantagsatzung angemeldet, knapp 4,267 Millionen Euro wurden auch anerkannt. Zusätzlich wurde am heutigen Mittwoch, 20. August 2025, auch über einen Sanierungsplanvorschlag abgestimmt, der am Ende des Tages auch die erforderlichen Mehrheiten und Zustimmung der Gläubiger erhielt.

So sieht der Sanierungsplan für die „Haidvogl Collection GmbH“ aus:

Die Gläubiger erhalten eine 20-prozentige Quote auf ihre Forderungen, diese ist wie folgt zahlbar:

  • Fünf Prozent Barquote binnen 14 Tagen ab Annahme des Sanierungsplans
  • 7,5 Prozent binnen zwölf Monaten ab Annahme des Sanierungsplans
  • 7,5 Prozent binnen 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplans
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