Oberkärnten: Das steckt hinter dem Manöver des Bundesheeres
Von 8. bis 13. September 2025 findet in Oberkärnten und Villach Land die Abschlussübung der Grundwehrdiener des Einrückungstermins April statt.
Rund 200 Soldaten nehmen an dem Manöver teil – darunter Kräfte des Hochgebirgsjägerbataillons 26, der Miliz sowie der Militärpolizei. Geübt wird in den Räumen Arnoldstein – Spittal – Villach, im Zentrum steht der „Kampf in urbanem Umfeld“.
Realistische Szenen werden nachgestellt
Die Übung soll die Ausbildung festigen, die Grundwehrdiener auf ihren künftigen Einsatz als Soldaten vorbereiten und ihnen die Möglichkeit geben, auch in Kommandantenfunktionen Verantwortung zu übernehmen. Zum Einsatz kommen mehrere Lkw, Kleinfahrzeuge sowie gebirgsbewegliche Universalgeländefahrzeuge vom Typ „BVS10 Hägglunds“. Mit Hilfe von Duellsimulatoren können realistische Szenarien nachgestellt werden.
Sicherheitshinweis für Bevölkerung
Während der Übung wird auch Knallmunition und Knallkörper eingesetzt. Das Bundesheer weist deshalb ausdrücklich darauf hin: Munition oder Munitionsteile nicht aufsammeln oder berühren – dies ist gefährlich! Verdächtige Funde sind sofort der Polizei oder direkt dem Bundesheer vor Ort zu melden.
Ziel: Erfahrungen sammeln und verbessern
Begleitet wird das Manöver von Evaluierungsteams, die die Abläufe überprüfen und reflektieren. Ziel ist es, aus den Erfahrungen zu lernen, die Ausbildung weiter zu optimieren und die gezeigte Leistung der Soldatinnen und Soldaten zu bewerten.