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/ ©miPexels/koto.raw Photographer
Das Bild auf 5min.at zeigt eine einsame Frau.
Junge Menschen in Österreich sind am meisten von Einsamkeit betroffen.

Einsamkeit nimmt zu: Junge Menschen in Österreich besonders betroffen

Immer mehr Menschen in Österreich fühlen sich einsam. Besonders betroffen ist die Gen Z. Laut einer neuen Studie nehmen psychische Belastungen und soziale Isolation stark zu.

von APA/RED
2 Minuten Lesezeit(311 Wörter)
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Kommunikationstechnologie verbindet weltweit, dennoch erlebt laut dem Nivea Connect Report 2025 mehr als die Hälfte der Menschen Einsamkeit, eine Person von fünf fühlt sich sogar oft einsam. Laut einer für Österreich repräsentativen Online-Umfrage liegt hierzulande die erlebte soziale Isolation mit 37 Prozent zwar niedriger als im internationalen Vergleich, aber jeder siebente Befragte meint, Einsamkeit habe in den vergangenen zehn Jahren zugenommen.

Einsamkeit in Österreich: Diese Menschen trifft es am häufigsten

Singles, Menschen in finanzieller Not, Landbewohnerinnen und -bewohner, Personen mit geringer Bildung und intensive Nutzer sozialer Medien trifft es laut den am Donnerstag übermittelten Daten öfter als andere. Besonders gefährdet sind aber junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren.

Einsamkeit trifft besonders die Generation Z

Im globalen Report gibt eine bzw. einer von vier Gen-Z-Vertreterinnen und -Vertretern an, sich oft einsam zu fühlen. In Österreich habe fast jede bzw. jeder Zweite der Generation Z kaum oder keinen Kontakt zu anderen. Die österreichische Umfrage nennt die Entwicklung psychischer Erkrankungen (52 Prozent), ein vermindertes Selbstwertgefühl (51 Prozent) und mentale psychische Belastung (50 Prozent) als häufigste Folgen von sozialer Isolation.

Gründe für Einsamkeit: Mobbing auf Platz 1

Hinter Einsamkeit stehe oft das Gefühl, nicht gesehen, missverstanden oder sogar vergessen zu werden. In Österreich standen als Erklärung zu den möglichen Ursachen an oberster Stelle Mobbing bzw. Ausgrenzung im sozialen Umfeld (57 Prozent) oder im Internet (47 Prozent), weiters die übermäßige Nutzung von Social-Media-Plattformen (48 Prozent) und dem Smartphone (47 Prozent).

Nivea-Konzern unterstützt SOS-Herzkiste an Schulen

Der Nivea-Konzern unterstützt die SOS-Herzkiste, ein kostenfreies Bildungstool für Schulen, das Kindern hilft, ihre Gefühle zu erkennen, Empathie zu entwickeln und soziale Bindungen zu stärken. Die seit fünf Jahren bestehende Initiative habe bisher mehr als 18.000 Kinder in 231 Schulen in sechs Bundesländern erreicht, berichtete SOS-Kinderdorf-Geschäftsführerin Nora Deinhammer. (APA/RED; 11.9.25)

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