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/ ©zVg: Julian Geier
Bild auf 5min.at zeigt Julian Geier
Wirtschaftsreferent Julian Geier (ÖVP) schlägt nun jedoch ein Konzept vor, das für Entlastung sorgen soll.

Abkassiert & Verplant? Die bittere Wahrheit über Klagenfurts Parkgebühren

Klagenfurts Parktarife steigen, doch die Stadtkasse bleibt leer. Wo versickern die Millionen? Während Autofahrer kräftig zur Kasse gebeten werden, deckt ein neuer Vorschlag auf: Die Verwaltung frisst fast den gesamten Ertrag auf.

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Transparenzbekanntmachung gem. Art. 15 EU-VO

Die wirtschaftliche Lage in der Klagenfurter Innenstadt ist angespannt. Da die aktuellen Parkgebühren viele Kunden abschrecken, geraten die ansässigen Händler zunehmend unter Druck. Wirtschaftsreferent Julian Geier (ÖVP) schlägt nun jedoch ein Konzept vor, das für Entlastung sorgen soll. Sein brisantes Dossier zeigt: Die Stadt könnte die Parkgebühren massiv senken, ohne das ohnehin angeschlagene Budget weiter zu belasten. Sein Zauberformel heißt: Effizienz statt Abkassieren.

Die Berater-Falle: Wo das Geld versickert

Die Zahlen, die Geier auf den Tisch legt, sind eindeutig. Rund 4,9 Millionen Euro nehmen die Parkautomaten und Apps jährlich ein. Doch ein Großteil dieses Geldes kommt laut Geier niemals dort an, wo es gebraucht wird – beim Bürger oder im Straßenbau. Seine Rechnung: Der Klagenfurter ÖVP-Mann setzt die Parkeinnahmen in direkten Bezug zu den explodierenden Nebenausgaben der Stadt. „Allein für Rechts- und Beratungskosten gab Klagenfurt zuletzt über eine Million Euro aus,“ bilanziert Geier. Und genau dies sei „die eigentliche Schieflage“, so Geier. „Wir leisten uns im Rathaus einen Berater-Luxus, den am Ende die Autofahrer und die Innenstadt-Kaufleute mit überhöhten Parktarifen finanzieren müssen.“

Der ÖVP-Masterplan: Frequenz für die Wirtschaft, Luft für das Budget

Geier liefert einen konkreten Vorschlag, wie man trotz Sparzwang die Parker entlasten kann. Seine Rechnung ist simpel: Wenn die Stadt ihre internen Hausaufgaben macht und unnötige Beraterverträge streicht, wird Spielraum für die „Wirtschafts-Spritze“ und eine Entastung beim Parken frei.

Das Entlastungspaket im Überblick:

  • Die 30-Minuten-Freiheit: Eine echte „Gratis-Taste“ soll Kunden zurück in die Geschäfte locken. Die Kosten von ca. 680.000 Euro werden durch eine effizientere, weniger aggressive Überwachung und geringere Kontrollfrequenzen zum Teil kompensiert.
  • 25 % Tarif-Senkung: Ein direkter Kaufkraft-Turbo für die City. Die Kosten (800.000 Euro) werden eins zu eins durch die Streichung der überbordenden Beratungskosten gedeckt. Diese liegen ja bei mehr als einer Million.
  • Gratis-Ostbucht: Rückgabe der Naherholung an die Bürger und Aufhebung der Zone (Kosten: 280.000 Euro).

Fazit: Parken als Wirtschaftsförderung, nicht als Strafsteuer

Der Kern von Geiers Botschaft: Günstiges Parken ist kein Geschenk an die Autofahrer, sondern eine notwendige Investition in den Wirtschaftsstandort. Wenn Kunden wegen der Gebühren in der Innenstadt abwandern, verliert die Stadt am Ende mehr Steuereinnahmen, als sie über die Parkautomaten jemals einnehmen kann. „Wir müssen das Budget durch Effizienz sanieren, nicht durch das Schröpfen derer, die unsere Stadt lebendig halten“, stellt Geier klar. Mit seinem Plan bliebe der Stadt trotz der Entlastungen ein Plus von über 500.000 Euro.
Geier: „Die Bürger ziehen mit!“

Dass dieser Vorstoß auch den Nerv der Zeit trifft, zeigte sich bereits beim offiziellen Auftakt am 1. Mai: Direkt am Parkplatz des Klagenfurter Strandbads gestartet, konnte die ÖVP bereits am ersten Tag mehrere hundert Unterschriften für die Petition sammeln. Für Julian Geier ist dieser Rückhalt aus der Bevölkerung ein klarer Auftrag: Er will das Thema Parken weiterhin ganz oben auf der politischen Tagesordnung halten. Das Ziel ist gesteckt, meint Geier: „Wir wollen schwarz auf weiß aufzuzeigen, dass es einen vernünftigeren Weg gibt – einen Weg, der die Bürger entlastet, die Wirtschaft belebt und das Budget durch echte Reformen statt durch Parkgebühren saniert“. Du kannst die Petition auch digital unterschreiben.

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Am ersten Tag wurden bereits hundert Unterschriften für die Petition gesammelt.

Diese politische Information wurde im Auftrag von „ÖVP Klagenfurt“ erstellt. Details finden Sie hier.

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