Südburgenländer rettet mit Stammzellenspende ein Leben
Was als spontane Geste bei der „Langen Nacht der Forschung“ begann, wurde für Kilian Halwachs zur lebensrettenden Mission. Der 20-jährige Südburgenländer spendete kürzlich seine Stammzellen.
Es sind Geschichten wie diese, die Gänsehaut garantieren: Im Mai 2024 besuchte Kilian Halwachs, damals noch Maturant der Informatik-Abteilung an der HTL Pinkafeld, die „Lange Nacht der Forschung“. Dort ließ er sich am Stand der Leukämiehilfe Österreich „Geben für Leben“ als Stammzellenspender registrieren. Dass dieser kleine Piekser so schnell einen gewaltigen Unterschied machen würde, ahnte er damals noch nicht.
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Der entscheidende Moment
Anfang 2026 dann die Nachricht: Kilian könnte der „genetische Zwilling“ für einen schwerkranken Patienten sein. Für den jungen Burgenländer gab es kein Zögern. „Für ihn war sofort klar, dass er zur Verfügung steht“, heißt es seitens der Organisation in einer Aussendung. Nach weiteren medizinischen Checks kam schließlich das endgültige „Go“.
Vier Stunden für ein neues Leben
Am 14. April 2026 war es so weit: Im AKH Wien fand die Stammzellenspende statt. In nur rund vier Stunden war der Eingriff erfolgreich abgeschlossen. Kilian zeigte sich im Anschluss begeistert von der Betreuung: Das Team vor Ort habe ihn bestens begleitet und den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet. Kilians Einsatz bedeutet die Welt für einen schwerkrankenden Patienten. Für ihn beginnt nun eine Zeit voller Hoffnung auf ein gesundes Leben. „Herzlichen Dank, Kilian, für deinen großartigen Einsatz und dein außergewöhnliches Engagement“, heißt es seitens Geben für Leben.
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