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/ ©Fotomontage Canva/APA/THEMENBILD/EVA MANHART
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Polizisten und eine Hand mit Autoschlüssel.
Die mutmaßlichen Täter hatten sich die falschen Opfer ausgesucht.

Polizisten werden bei Shoppingcenter fast zu Störsender-Opfern

Kurioser Polizeieinsatz beim Designer Outlet Parndorf: Ausgerechnet Zivilbeamte wurden Opfer einer verdächtigen Funkstörung – und entdeckten dabei mutmaßliche Kriminelle.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
1 Minute Lesezeit(239 Wörter)
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Zwei Zivilpolizisten befanden sich am Dienstag, 20. Mai, beim Designer Outlet Parndorf auf Streife. Als sie fertig waren, stießen sie auf ein Problem: Sie konnten plötzlich ihr abgestelltes Dienstfahrzeug – ebenfalls zivil – nicht mehr mittels Funkfernbedienung öffnen. Es stellte sich heraus, dass eine Frau, die neben ihnen geparkt hatte, dasselbe Problem mit ihrem Auto hatte.

Verdächtige Männer

Die Polizisten fanden rasch des Rätsels Lösung: „Aufgrund aktueller Ermittlungen zu Fahrzeugdiebstählen und Einbruchsdiebstählen unter Verwendung sogenannter Störsender erhärtete sich rasch der Verdacht einer gezielten Manipulation“, schildert die Landespolizeidirektion Burgenland. Die Beamten sahen sich um und in unmittelbarer Nähe fiel ihnen ein Fahrzeug mit zwei Männern auf, die sich verdächtig verhielten.

Bei Kontrolle mit Störsender hantiert

Sofort kontrollierten sie die Männer und stellten fest, dass beide Störsender bei sich trugen. Besonders frech: „Einer der beiden hantierte zum Zeitpunkt der Kontrolle sogar noch mit dem Gerät“, so die Polizei. Die Tatverdächtigen wurden umgehend festgenommen. Bei weiteren Ermittlungen konnten zusätzliche Zusammenhänge hergestellt und ein weiteres mögliches Opfer ausgeforscht werden.

Mutmaßliche Täter festgenommen

Die Betroffenen hatten jedoch Glück im Unglück: „Nach aktuellem Stand wurde aus keinem der betroffenen Fahrzeuge etwas gestohlen und es entstand kein Sachschaden“, berichten die Beamten. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen. Die beiden Beschuldigten wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

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