37 Mitarbeiter: Familien-Schlosserei ist insolvent, wird wohl bald zusperren
Über ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen mit Sitz in Marz (Bezirk Mattersburg, Burgenland) wird ein Konkursverfahren eröffnet, berichtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).
Betroffen ist die „Caroline Biribauer GmbH“, eine bereits im Jahr 1994 ins Firmenbuch eingetragene Schlosserei mit 37 Dienstnehmer. Die Löhne und Gehälter wurden laut AKV bis einschließlich April 2026 bezahlt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, 84 Gläubiger sind von der nunmehrigen Pleite betroffen.
Vermögensverhältnisse werden nun überprüft
Die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Verfahrens überprüft werden. Demnach ist die Schuldnerin Eigentümerin der Betriebshalle, welche sich in Form eines Superädifikates auf einer im Eigentum der Geschäftsführerin stehenden Liegenschaft in Marz (Bezirk Mattersburg, Burgenland) befindet. Auch der Wert des Anlage- und Umlaufvermögens sowie etwaig offene Forderungen müssen noch überprüft werden, weiß man beim AKV.
Wieso die Familien-Schlosserei in die Insolvenz geschlittert ist
Die Gründe für das Abgleiten in die Insolvenz werden seitens des Unternehmens jedenfalls auf den Rückgang der allgemeinen Auftragslage, den Anstieg an Kosten für Energie, Materialanschaffung sowie Personalkosten und den damit einhergehenden Problemen zurückgeführt. Das Unternehmen soll noch kurzfristig weitergeführt werden, um offene Aufträge fertig zu stellen. „Anschließend soll das Unternehmen liquidiert werden. Eine Entschuldung wird nicht beabsichtigt“, so der AKV.