Schmuggel-Fahrt gestoppt: 35-Jähriger hortete tausende Tschick im Laderaum
Einem Zigarettenschmuggel haben Beamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf und das Zollamt Österreich ein Ende gesetzt. Bei einer Grenzkontrolle im Burgenland wurden weit über 100.000 illegale Zigaretten aus dem Verkehr gezogen.
Ende Mai unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf bei der Grenzkontrollstelle einen 35-jähriger Lenker einer Kontrolle. „Der Mann kam in einem Mercedes Sprinter mit französischer Zulassung aus Ungarn über die Grenze“, heißt es in einer Aussendung von BMF. Im Zuge der Amtshandlung entdeckten die einschreitenden Beamten eine im Laderaum des Fahrzeugs eine versteckte Gefriertruhe.
100.960 Stück Zigaretten festgestellt
Der Fahrer gab an, in dieser 4.000 Packungen Zigaretten zu transportieren. „Bei der anschließenden genaueren Kontrolle stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 100.960 Stück Zigaretten verschiedener Marken mit Herkunft Moldawien fest“, so weiter. Das Zollamt Österreich wurde in weiterer Folge zur Amtshandlung beigezogen.
Verdacht der Abgabenhehlerei
Der 35-Jährige gab im Zuge der ersten Einvernahme an, die Zigaretten zuvor in Rumänien erworben zu haben. Ihm sei dabei bewusst gewesen, dass es sich um Schmuggelware aus Moldawien handelte. Sein Plan war es, die Tabakwaren in Deutschland, Belgien und Frankreich auf dem Schwarzmarkt weiterzuverkaufen. Da es bei der Amtshandlung zu erheblichen Verständigungsschwierigkeiten kam, musste eine Dolmetscherin für die rumänische Sprache hinzugezogen werden. Die Finanzstrafbehörde übernahm die weiteren Ermittlungen. „Gegen den Mann besteht der Verdacht der Abgabenhehlerei. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt und amtlich verwahrt“, heißt es vom BMF abschließend.