Nach „beißendem“ Geruch: Neun Personen aus Eisenstadt im Krankenhaus
In Eisenstadt kam es in der Nacht auf heute zu einem Großeinsatz, nachdem im Bereich des Bad-Kissingen-Platzes Ammoniak ausgetreten war. Um Mitternacht nahmen Jugendliche einen beißenden Geruch wahr und verständigten den Notruf.
Erste Messungen der Einsatzkräfte bestätigten den Verdacht und führten die Ursache schließlich auf den örtlichen Eislaufplatz zurück. Die Freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt, die mit rund 50 Kräften vor Ort war, leitete umgehend gemeinsam mit mehreren Streifen der Landespolizeidirektion Burgenland und dem Roten Kreuz Sicherheitsmaßnahmen ein.
Gezielte Kühlungs- und Belüftungsmaßnahmen
Im Verlauf des Einsatzes wurden zudem die Feuerwehren St. Georgen und Neufeld zur Unterstützung nachalarmiert. In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma sowie Beschäftigten der städtischen Freizeitbetriebe und des Magistrats wurde intensiv nach der genauen Ursache gesucht, um das Problem endgültig zu beheben. Durch gezielte Kühlungs- und Belüftungsmaßnahmen gelang es den Kräften, den Ammoniakaustritt zu stoppen.
Krankenhaus bereits verlassen
Auf behördliche Anordnung hin blieb das betroffene Areal über Nacht komplett gesperrt. Zudem wurden die umliegenden Schulen und Einrichtungen über die aktuelle Lage in Kenntnis gesetzt. Für die Bevölkerung und die Anwohner bestand und besteht laut offiziellen Angaben keine akute Gesundheitsgefährdung. Neun Personen mussten in den Krankenhäusern Eisenstadt und Wiener Neustadt untersucht werden, konnten diese jedoch bereits wieder verlassen.