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/ ©Fotomontage: Canva
Symbolfoto
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Mann mit einem Brief in der Hand und im Hintergrund Geldscheine.
Der Burgenländer hat daraufhin die Arbeiterkammer eingeschaltet.

Nach 20 Jahren gekündigt: Burgenländer bekommt Bonus nicht

Fast 20 Jahre lang war ein Angestellter im selben Betrieb. Dann wurde er gekündigt und beim letzten Gehalt fehlte auch noch der jährliche Bonus, den sonst jeder bekommen hat. Der Burgenländer ging zur Arbeiterkammer (AK).

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(145 Wörter)
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Der Mann war Mitarbeiter eines burgenländischen Energieunternehmens, berichten die AK-Experten nun. Ihm sei im Zuge des Kündigungsgesprächs bereits mitgeteilt worden, dass er den jährlichen Bonus nicht bekommen würde – ganz im Gegensatz zu all seinen Kollegen. AK-Rechtsexperte Lukas Wapp weiß aber: „Das verstößt gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz.“

Beschäftigte in vergleichbaren Situationen dürfen nicht unterschiedlich behandelt werden

Daher wandte sich der Betroffene auch an die AK, die sich der Sache angenommen hat. Der Dienstgeber konnte ihnen gegenüber auch nicht sachlich rechtfertigen, weshalb der Mitarbeiter die Einmalzahlung nicht bekam. Das Ergebnis: rund 5.210 Euro, die dem Mann zustehen. Die AK erklärt abschließend noch, dass Dienstgeber Beschäftigte in vergleichbaren Situationen nicht ohne sachlichen Grund unterschiedlich behandeln dürfen – „weder bei Gehältern noch bei Sonderzahlungen oder Boni“.

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