35-Jähriger erschlägt Katze, weil sie ihn gekratzt hat
Sonntagnachmittag, am 13. September 2026 gegen 13.44 Uhr, sind zwei Personen in die Polizeiinspektion Rechnitz (Bezirk Oberwart, Burgenland) gekommen und haben schwere Vorwürfe gegen einen 35-jährigen Österreicher erhoben.
Der 35-Jährige habe seine Katze mit einer Rohrzange erschlagen, so die beiden Personen, die bei der Polizei waren. Anschließend hätte er noch versucht, den Kopf der bereits verendeten Katze mit einem Spaten abzutrennen. Die beiden Personen konnten außerdem Videos und Fotos vorzeigen, die der Beschuldigte selbst gemacht haben soll. Die Beamten eilten daraufhin zur Wohnadresse des Beschuldigten, der angab, dass er seine Katze erschlagen habe, weil sie ihn gekratzt hätte.
Beschuldigter in Justizanstalt
Wegen der Videos, der Fotos und der Aussage des Beschuldigten wurde dieser noch an Ort und Stelle festgenommen. Ein bei ihm durchgeführter Alkovortest verlief positiv. Der Beschuldigte zeigte den Polizisten die Rohrzange, den Spaten und die Stelle, an der er die Katze vergraben hatte – in einem Misthaufen. Sie wurde in weiterer folge ausgegraben und dem Veterinäramt übergeben. An den weiteren Tieren auf dem Grundstück (Enten und Hühner) konnten keine Verletzungen wahrgenommen werden, berichten die Beamten. Die Staatsanwaltschaft hat die Verhängung der U-Haft in Aussicht gestellt, der Beschuldigte wurde in die Justizanstalt gebracht. Außerdem wurde gegen ihn ein Waffenverbot ausgesprochen.