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Symbolfoto von 5min.at: Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Die Stahlbau Gerger GmbH ist pleite.

Insolvent: Familienunternehmen muss nach 87 Jahren wohl zusperren

Über das Vermögen der Stahlbau Gerger GmbH wurde ein Konkursverfahren am Landesgericht Eisenstadt beantragt, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(206 Wörter)
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Das Unternehmen hat seinen Sitz in St. Michael im Burgenland und ist im Bereich Metall- und Stahlbau tätig. Dabei befasst es sich insbesondere mit der Herstellung von Metallkonstruktionen, Hallenbauten sowie tragenden Konstruktionen für den Hochbau. Und die Geschichte des Familienunternehmens reicht bis in das Jahr 1939 zurück. Von der Insolvenz sind neun Dienstnehmer und 74 Gläubiger betroffen. Zur genauen Höhe der Gesamtforderungen liegen derzeit keine Angaben vor, als Vermögenswerte besitzt das Unternehmen Maschinen, Beteiligungen sowie betriebsnotwendige Vermögenswerte, so der AKV.

Fortführung des Unternehmens aktuell nicht geplant

Als Gründe für das Abgleiten in die Pleite nennt die Antragstellerin die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, gestiegene Kosten, unzureichend kalkulierbare Aufträge sowie personelle Ausfälle von Schlüsselkräften. Eine Fortführung des Unternehmens ist nach den vorliegenden Angaben derzeit nicht darstellbar, weiß man seitens des AKV. Die Antragstellerin habe die Zustimmung zu einer allfälligen Unternehmensschließung bereits erklärt. Somit wird wohl etwaiges Vermögen bestmöglich verwertet und als Verteilungsquote am Ende des Verfahrens an die Gläubiger ausgeschüttet. Ob mit einer solchen Quotenausschüttung zu rechnen ist, kann derzeit aber noch nicht gesagt werden, so der AKV abschließend.

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