28 Sprengköpfe einer Fliegerabwehrkanone: Bauarbeiter stießen auf Kriegsmaterial
Bei Bauarbeiten in Neudörfl (Bezirk Mattersburg, Burgenland) stießen Arbeiter am Dienstag auf gefährliche Altlasten: 28 Sprengköpfe einer Fliegerabwehrkanone wurden im Erdreich entdeckt.
Fachkräfte einer Kampfmittelbergungsfirma sicherten nach dem Fund im Bezirk Mattersburg am 22. September 2026 das Kriegsmaterial, das im Anschluss dem Entminungsdienst übergeben wurde. Der Fund unterstreicht, wie präsent die Hinterlassenschaften vergangener Jahrzehnte im burgenländischen Boden nach wie vor sind. Während Baggerarbeiten auf einem Grundstück kamen die insgesamt 28 teils noch intakten Munitionsteile überraschend zum Vorschein.
Spezialkräfte sicherten Fundstelle
Nach dem Entdecken der Geschosse wurde der Bereich umgehend abgesichert. Eine spezialisierte Kampfmittelbergungsfirma übernahm die fachgerechte Bergung der Flak-Sprengköpfe. Anschließend wurden die gefährlichen Relikte dem staatlichen Entminungsdienst überstellt, der für die fachgerechte Entsorgung und Vernichtung zuständig ist. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, verlief die Abwicklung ohne Zwischenfälle. Für die Anwohner sowie die beschäftigten Bauarbeiter bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.