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/ ©Screenshot GoFundMe
Bild auf 5min.at zeigt eine Frau und einen Hund.
Assistenzhund Rex könnte Anja ein Stück Normalität schenken

Plötzliche Anfälle bestimmen Anjas (29) Leben: „Die ständige Angst…“

Seit ihrer Jugend kämpft Anja (29) aus Graz mit Epilepsie – ein Leben voller Unsicherheit und Krankenhausaufenthalte. Heute treten ihre Anfälle ohne jede Vorwarnung auf. Doch es gibt Hoffnung: Assistenzhund Rex.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(290 Wörter)
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Seit ihrer Jugend begleitet die 29-jährige Anja die Krankheit Epilepsie. Die ersten Anfälle traten bereits mit zwölf Jahren auf, doch jahrelang blieb die Ursache unklar. „Immer wieder brach ich bewusstlos zusammen, musste ins Krankenhaus und verlor dadurch nicht nur wertvolle Zeit in der Schule, sondern auch viel Lebensqualität“, erinnert sich die Grazerin.

Grazerin erhielt Diagnose erst mit 19 Jahren

Erst mit 19 erhielt sie die Diagnose. Medikamente brachten zunächst Hoffnung – doch die Anfälle kehrten zurück. „Die ständige Angst, in der Öffentlichkeit einen Anfall zu bekommen, hat mein Leben geprägt“, erzählt sie. Diskriminierungen im Studium und im Berufsleben erschwerten ihren Alltag zusätzlich. Besonders belastend: Heute treten die Anfälle ohne jede Vorwarnung auf. „Ich spüre keine Aura mehr, falle einfach um und erleide oft Anfallsserien. Das macht mein Leben sehr unsicher und nimmt mir viel Selbstständigkeit.“

Assistenzhund Rex könnte Anjas Leben enorm erleichtern

Doch es gibt Hoffnung. Vor kurzem lernte Anja Rex kennen – einen ausgebildeten Assistenzhund, der epileptische Anfälle frühzeitig erkennen kann. „Ich habe mich sofort verliebt. Rex kann epileptische Anfälle frühzeitig erkennen und mir anzeigen, wenn einer bevorsteht. So hätte ich die Möglichkeit, rechtzeitig mein Notfallmedikament zu nehmen oder Hilfe zu rufen“, sagt sie.

Grazerin bittet um Unterstützung

Ein Assistenzhund bedeutet für Anja nicht nur Sicherheit, sondern auch Freiheit und Lebensqualität. Doch die Kosten für Anschaffung und Ausbildung sind hoch. Deshalb bittet sie über eine GoFundMe-Kampagne um Unterstützung. „Jede Spende, sei sie noch so klein, bringt mich diesem großen Traum ein Stück näher – einem Leben mit mehr Sicherheit, Mut und Selbstbestimmung“, appelliert Anja.

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