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Bild auf 5min.at zeigt einen Polizisten vor der Grazer Synagoge.
Ein unbekannter Radfahrer warf eine Glasflasche in den Innenhof der Grazer Synagoge

Vorfall bei Grazer Synagoge: Polizei sucht nach Mann mit gelbem Fahrrad

Wie bereits berichtet, war am gestrigen Donnerstagtag, dem 2. Oktober 2025 ein Unbekannter eine Glasflasche auf das Gelände der Grazer Synagoge. "Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt" informiert nun die Polizei.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(273 Wörter)
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„Kurz vor 11 Uhr fuhr der bislang unbekannte Mann mit einem Fahrrad auf dem Geh- und Fahrradstreifen am Grieskai in Richtung stadteinwärts. Der besagte Weg führt unmittelbar an der Grazer Synagoge vorbei“, berichtet die Polizei am Freitag in einer Aussendung. Weiter heißt es: „Auf Höhe dieser warf der Radfahrer eine Bierflasche während der Fahrt mit Schwung über das Einfahrtstor direkt auf das Gelände der Synagoge. Dabei prallte die Glasflasche gegen eine Ziegelmauer und zerbrach. Zu jenem Zeitpunkt fand gerade ein Gottesdienst in der Synagoge statt. Verletzt wurde niemand. Auch ein Sachschaden entstand nicht.“

Trug schwarzen Kapuzenpulli und hatte gelbes Fahrrad

Die gegenständliche Synagoge wird durchgehend polizeilich bewacht. Vor Ort anwesende Polizisten führten umgehend eine Sichtung der vorhandenen Videoüberwachung durch. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen Mann mit schwarzem Kapuzenpullover und einem gelben Fahrrad handelte. Er fuhr ohne anzuhalten direkt am Grieskai in Richtung Kunsthaus weiter. Eine Fahndung nach dem Mann blieb bisher ohne Erfolg.

Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt

Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gilt auch in Österreich eine erhöhte Bedrohungslage. Jüdische Einrichtungen stehen daher im besonderen Fokus der Sicherheitsbehörden. Neben verdeckten Maßnahmen steht die Polizei auch vor Ort bzw. bei jüdischen Einrichtungen in enger Abstimmung mit der Israelitische Kultusgemeinde im Einsatz. Verschiedene jüdische Feiertage sowie der demnächst anstehende zweite Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas führten erneut zu einer Sensibilisierung hinsichtlich der möglichen Bedrohung jüdischer Einrichtungen. Eine konkrete Gefährdung besteht nach Angaben des Innenministeriums aktuell jedoch nicht.

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