Nach fünf Jahren: Grazer (29) wird zum Lebensretter
Manchmal reicht eine Entscheidung, um alles zu verändern: David (29) aus Graz spendete Stammzellen und schenkte damit Hoffnung über Kontinente hinweg.
„Als ich Anfang Mai den Anruf erhielt, dass ich als Stammzellspender infrage komme, war ich zunächst sehr überrascht“, erzählt David (29) aus Graz. Er hatte sich bereits 2020 mit einem einfachen Typisierungsset registrieren lassen und nun war es so weit: Seine Stammzellen konnten einem Menschen helfen. „Für mich war sofort klar: Ich will definitiv helfen.“
Perfekte Betreuung im LKH Graz
Der Ablauf der Spende sei für ihn „höchst professionell organisiert“ gewesen. Sowohl in der Vorbereitung als auch während der Spende habe er sich bestens betreut gefühlt. „Das medizinische Team kümmerte sich sehr aufmerksam um mein Wohlergehen, erklärte alle Abläufe verständlich und gab mir das Gefühl, in den besten Händen zu sein.“
Besonders bedankt sich David bei „Geben für Leben“, dem LKH Graz und seinem Hausarzt Dr. Klemens Ammann für die Unterstützung.
Überraschend unkompliziert
Die eigentliche Spende empfand der 29-Jährige als viel angenehmer, als er sich vorgestellt hatte. „Die Spende selbst war weit weniger belastend, als ich ursprünglich erwartet hatte. Besonders beeindruckt hat mich, wie reibungslos und nahezu schmerzfrei alles verlief und wie wertschätzend man mir als Spender begegnete.“
Hoffnung für Frau in Nordamerika
Durch Davids Stammzellen erhielt eine schwerkranke Frau in Nordamerika eine neue Chance. Ob die Behandlung erfolgreich ist, zeigt sich erst in den kommenden Monaten. Für David ist aber schon jetzt klar: „Die Gewissheit, damit einem Menschen Hoffnung schenken zu können, ist natürlich unbezahlbar.“