Graz unterstützt Sozialarbeit im Gesundheitszentrum mit 15.000 Euro
15.000 Euro stellt das Sozialamt 2025 für den Ausbau der Sozialarbeit im Gesundheitszentrum Liebenau bereit. Der Beschluss fiel im Stadtsenat am 31. Oktober. Ziel sei es, Patienten medizinisch, aber auch sozial zu begleiten.
Die Soziale Arbeit in den Gesundheitszentren versteht sich als Bindeglied zwischen ärztlicher Behandlung und Lebensrealität. Sozialarbeiter helfen Menschen, die etwa durch Krankheit, Armut oder familiäre Belastungen zusätzlich unter Druck stehen. Damit wird das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene biopsychosoziale Gesundheitsmodell in Graz konkret umgesetzt, also ein Verständnis von Gesundheit, das Körper, Seele und soziales Umfeld gleichermaßen umfasst.
Krotzer: „Gesundheitsversorgung endet nicht an der Ordinationstür“
Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) betont die Bedeutung dieses Ansatzes: „Die Sozialarbeiter schlagen Brücken zwischen medizinischer Behandlung, sozialer Unterstützung und dem Alltag der Patienten. Gesundheitsversorgung endet nicht an der Ordinationstür. Sie braucht Beziehung, Zeit und soziale Begleitung, genau das leistet die Soziale Arbeit im Gesundheitszentrum Liebenau.“ Mit der Förderung will die Stadt Graz den Zugang zu Hilfeleistungen erleichtern, besonders für Menschen, die von Armut, Einsamkeit oder Mehrfachbelastungen betroffen sind.