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/ ©Land Steiermark/Andreas Resch
LH Mario Kunasek würdigte die Leistungen der steirischen Sportlerinnen und Sportler.
LH Kunasek ordnet eine vollständige Aufklärung des Vorfalles an

Neue Wende zu vermeintlicher Scheinehe-Affäre im Großraum Graz

Das Land Steiermark informiert über neue Entwicklungen im Fall einer mutmaßlichen Scheinehe im Großraum Graz. Landeshauptmann Mario Kunasek hatte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
1 Minute Lesezeit(235 Wörter)
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Laut Berichten der Kronen Zeitung hat ein Verdacht auf eine Scheinehe politische und behördliche Folgen ausgelöst. Erste Meldungen lauteten, dass ein Flüchtling aus dem Großraum Graz für seine Frau einen Aufenthaltstitel bekommen hatte, obwohl die Grazer Fremdenpolizei vor einer „Scheinehe” gewarnt hatte. Den Medienberichten zufolge soll der Mann die Frau vor der Hochzeit nur einmal in einem Video-Telefonat gesehen haben.

Neue Wende in dem Fall

Landeshauptmann Mario Kunasek hatte nach Bekanntwerden des Falles eine Prüfung der Causa veranlasst. „Wie sich jetzt herausstellte, ist der Mann aus Afghanistan lediglich subsidiär Schutzberechtigter und nicht Asylberechtigter. Somit besteht kein Anspruch auf eine Familienzusammenführung. Das Land Steiermark leitete umgehend die Information an die zuständige Botschaft in Islamabad weiter, dass für die Frau – ebenfalls aus Afghanistan – kein österreichisches Visum auszustellen ist, da eben kein Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung besteht“, heißt es am Montag in einer Aussendung vom Land.

Landeshauptmann fordert vollständige Aufklärung

„Ich erwarte mir, dass dieser Fall vollständig aufgeklärt wird. Es sind die Umstände zu klären, wie es zu diesem Missstand kommen konnte. Asylmissbrauch muss mit allen zu Gebote stehenden Mitteln abgewehrt werden. Die Behörden sind aufgefordert, genauestens hinzusehen und strenge Maßstäbe anzulegen. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob es weitere solcher Fälle gibt”, sagt Kunasek.

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