
FPÖ fordert Verkehrsgipfel: „Chaos am Jakominiplatz muss gelöst werden!“
Der Jakominiplatz ist das Herz des öffentlichen Verkehrs in Graz und aktuell auch ein Brennpunkt für Ärger und Diskussionen. Parteichef und Bürgermeisterkandidat René Apfelknab spricht von einer „unhaltbaren Situation“.
Wie der Grazer berichtete, klagen Bus- und Straßenbahnfahrer seit Monaten über gefährliche Situationen im Bereich Jakominiplatz. Vor allem E-Scooter, Fahrräder und mobile Lieferdienste würden immer wieder gegen Verkehrsregeln verstoßen, Fahrspuren blockieren oder sich riskant zwischen Fahrzeuge drängen. Für die Freiheitlichen ist die Lage längst außer Kontrolle geraten. „Die Stadt investiert Millionen in fragwürdige Verkehrsprojekte, reagiert aber nicht auf die tatsächlichen Probleme im Zentrum“, so Apfelknab.
FPÖ fordert Krisengipfel
Die FPÖ verlangt nun einen „Verkehrsgipfel Jakominiplatz“, einberufen von Bürgermeisterin Elke Kahr und Verkehrsstadträtin Judith Schwentner. Dabei sollen Stadt Graz, die Polizei und Verkehrsexperten gemeinsam Maßnahmen erarbeiten, um die Sicherheit und Ordnung an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt wiederherzustellen. Apfelknab betont, es brauche schnelle und nachhaltige Lösungen, um die „Gefahrensituation“ für Fußgänger, Lenker und Fahrgäste zu entschärfen. Sollte bis zur nächsten Gemeinderatssitzung nichts passieren, will die FPÖ eigene Initiativen einbringen.