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Das Bild auf 5min.at zeigt den Flughafen Graz.
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) fühlt sich durch die ORF-Doku in ihrem Einsatz für eine Bahnhaltestelle beim Flughafen Graz bestärkt.

Flughafen Graz: Gibt es neue Hoffnung auf eine Haltestelle?

In der ORF-Doku "Koralmbahn – Nächster Halt Zukunft!" sieht Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) ihren Einsatz für eine Haltestelle beim Flughafen Graz bestätigt. Auch ÖBB-Chef Andreas Matthä macht mit seiner Aussage Hoffnung.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(362 Wörter)

Die vom ORF-Landesstudio Steiermark produzierte Dokumentation „Koralmbahn – Nächster Halt Zukunft!“ wirft ein Schlaglicht auf ein Thema, das die Landespolitik seit Jahren beschäftigt: die fehlende Bahnhaltestelle beim Flughafen Graz. Für die Steiermärkische Landesregierung ist diese Lücke ein unverständlicher Planungsfehler. Ein „Schildbürgerstreich“, wie es im Film genannt wird.

Holzer fühlt sich bestätigt

Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) sieht durch die Doku ihre Forderung an die Bundesregierung untermauert: „Wie bekannt, ist die Umsetz- und Machbarkeit nach wie vor möglich. Die Realisierung der Koralmbahn-Haltestelle am Flughafen Graz ist eine zentrale Forderung der Steiermark an die Bundesregierung, dies habe ich Bundesminister Hanke auch eindringlich mitgeteilt. Und die Doku unterstreicht diese Forderung.“ Die Haltestelle sei nicht nur für Reisende wichtig, betont Holzer, sondern auch für den Wirtschaftsraum: „Die Haltestelle stärkt den Flughafenstandort, der für den gesamten Großraum Graz von infrastruktureller Bedeutung ist und Arbeitsplätze in der Region sichert.“

Foto auf 5min.at zeigt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer
©PB Holzer/Hausjell
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer kämpft weiter um Haltestelle beim Flughafen Graz.

Zukunftsforscher sieht Versäumnis

Im Film kommt auch Zukunftsforscher Manuel Grassler zu Wort: „Ich brauche Zugang zum Flughafen. Ich finde es schade, dass der Flughafen nicht angebunden ist.“ Eine Einschätzung, die vielen in der Region aus der Seele sprechen dürfte und die den politischen Druck weiter erhöht.

Matthä macht Hoffnung

Ein Satz von ÖBB-Vorstandsvorsitzendem Andreas Matthä sorgt zusätzlich für Optimismus. Er sagte in der Doku: „Ich glaube, wir sollten ein gutes Jahr die Strecke, so wie sie jetzt ist, nutzen, spüren und fühlen. Aber schauen wir einmal, wie es weitergeht. Es braucht ja auch noch für die Zukunft die eine oder andere Idee.“ Für Holzer ist das ein Signal, dass Bewegung in die Sache kommen könnte.

Kampf geht weiter

Trotz der ermutigenden Worte bleibt Holzer realistisch. Sie will weiter beim Bund Druck machen: „Ein Halt am Flughafen Graz darf nicht ausschließlich auf Fluggäste reduziert werden. Der Grazer Süden ist einer der am schnellsten wachsenden Industriestandorte. Mit der Umsetzung der Flughafenhaltestelle ist eine schnelle und einfache Anreise von Fachkräften möglich, ohne einen Umweg über Graz in Kauf nehmen zu müssen.“

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