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/ ©Stadt Graz/Fischer
Foto auf 5min.at zeigt Personen in die Kamera lächeln.
Teilnehmer des Jubiläumskongresses zu Besuch bei Bürgermeisterin Elke Kahr im Grazer Rathaus.

40 Jahre Kinderphilosophie: Internationaler Kongress in Graz

Fachleute aus aller Welt trafen in Graz aufeinander und zeigten, wie wichtig Kinderphilosophie für Graz, die Steiermark und die kommenden Generationen ist.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(333 Wörter)

Der Internationale Kongress für Kinderphilosophie bringt heuer ein besonderes Jubiläum nach Graz. Seit Freitag, dem 14. November, diskutieren Expertinnen und Experten aus mehreren Kontinenten über Wissen, Werte und den Wandel, der junge Menschen prägt. Der regionale Höhepunkt: Zum Abschluss des ersten Tages empfing Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rathaus. Im Gespräch betonte Kahr, wie wichtig es sei, Kindern Halt zu geben und ihnen Frieden statt Gewalt zu vermitteln. Sie verwies auf die Menschenrechtsstadt Graz sowie auf Einrichtungen wie das Kinderbüro und das Kinderparlament, die genau dort ansetzen. Der Kongress läuft noch bis 16. November und soll weiterhin Impulse für eine offene und demokratische Zukunft setzen.

40 Jahre Arbeit für Kinderphilosophie

Seit vier Jahrzehnten stärkt die Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie Kinder darin, eigene Gedanken zu formen, Fragen zu stellen und ihr Urteilsvermögen zu schärfen. Gründerin und Präsidentin Daniela Camhy gestaltet diesen Weg seit Beginn entscheidend mit. Kahr würdigte dieses Engagement mit klaren Worten: „Ich schätze die Arbeit der Gesellschaft für Kinderphilosophie sehr. 40 Jahre sind etwas ganz Besonderes und ich bin sehr dankbar und froh, dass es diese Einrichtung gibt. Sie beschäftigen sich mit so wichtigen Fragen, die in Zeiten wie diesen nicht nur in Österreich, sondern weltweit von großer Bedeutung sind.“

Wissen, Wandel und neue Technologien

In den Fachvorträgen geht es um Unsicherheiten, die unser Leben prägen, und um die Frage, wie Wissen Orientierung geben kann. Forschende aus verschiedenen Ländern zeigen, wie sich gesellschaftliche Veränderungen auf junge Menschen auswirken und wo pädagogische Arbeit ansetzen kann. Neben diesen Themen steht auch die Rolle neuer Technologien im Mittelpunkt. Mehrere Beiträge befassen sich mit Künstlicher Intelligenz und damit, wie Schulen und Gesellschaft verantwortungsvoll mit Chancen und Risiken umgehen können. Die gemeinsame Haltung: Philosophische Betrachtungen helfen, klare Entscheidungen zu treffen und Kindern Werkzeuge für die Zukunft in die Hand zu geben.

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