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/ ©Sabine Regner
Foto auf 5min.at zeigt Sabine Regner.
Sie liebt Nudeln und Basilikum – Tausende folgen ihren Kanälen.

Vom Kochtopf ins Internet – Grazerin zeigt sich echt und nah

Täglich am Herd und seit 2021 auch im Netz: Sabine Regner, 27, aus Graz, zeigt ihre Kochrezepte online – mittlerweile folgen ihr mehr als 17.000 neugierige Zuschauer.

von Jasmin El-Ashi-Pöstinger
2 Minuten Lesezeit(442 Wörter)
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„Ich habe schon immer gern gekocht. Irgendwann dachte ich mir: Warum nicht teilen, was ich sowieso jeden Tag mache?“ Was zunächst als klassischer Food-Blog begann, erweiterte sich 2023 zu kurzen Videos, die ebenso im Netz landeten. „Ich konnte mir früher nie vorstellen, Videos zu machen. Ich bin eher ein zurückhaltender Mensch“, sagt sie. Doch ihr Wesen ist mittlerweile eine Art Markenzeichen: Die ehrlichen Einblicke in ihren Alltag kommen in ihrer Community an. Tausende folgen ihren Kanälen namens „gut_abgeschmeckt“.

Zwischen Kochlöffel, Kamera und Kinderwagen

Doch Sabine ist nicht nur Food-Influencerin, sondern seit Dezember 2024 auch Mutter eines Sohnes, aktuell in Karenz und nebenbei in einem Büro tätig. Das ist auch der Grund, warum ihre Rezepte mitten im Alltag entstehen. Irgendwo zwischen Windeln, Laptop und Einkaufskorb. „Ich koche alles, was auch in mein Leben passt“, betont sie. Alltagstauglich muss es sein. Und genau das schätzen ihre Follower aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Kleine Hoppalas und großer Zuspruch

Sabines Küche ist kein Hochglanzstudio, sondern ein Ort, an dem ausprobiert, gelacht und zwischendurch improvisiert wird. Dabei nimmt sie ihre Zuschauer mit – vom Brotteig bis zum Nudelgericht (Nudeln in allen Varianten gehören übrigens zu ihren Favoriten, denn: „Schmeckt gut und geht schnell.“). In ihren Videos zeigt sie Missgeschicke genauso wie gelungene Gerichte; auch kleine Hoppalas sind Teil des Kochens. „Essen konnte man es bisher aber immer“, sagt sie lachend. Und manchmal holt sie sich Tipps aus der Community, was man beim nächsten Mal noch anders probieren könnte.

Auch Missgeschicke werden geteilt

Wenn bei Sabine der Sauerteig mal nicht so tut, wie er soll oder Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße fälschlicherweise als „Carbonara“ bezeichnet werden, landet das trotzdem im Netz. „Ich stelle alles online“, sagt sie. Diese Echtheit schafft Vertrauen. Statt perfekter Inszenierung entsteht so ein Gefühl von Gemeinschaft. Sabines Videos wirken ein bisschen so, als würde man mit Freunden in der Küche stehen und gemeinsam kochen.

„Es ist komisch, wenn mich jemand auf der Straße erkennt“

Mittlerweile wird die Food-Creatorin hin und wieder auf den Straßen in Graz angesprochen. „Das ist ein komisches Gefühl. Da spricht dich jemand an, der dich aus deinen Videos kennt, aber du kennst die Person gar nicht“, erzählt sie. Das Feedback sei aber durchwegs positiv. „Den Leuten gefällt offensichtlich, was ich mache“, meint sie bescheiden. Sie weiß aber auch, wie zäh die Anfangszeit sein kann. „Wenn man viel Arbeit investiert und kaum Rückmeldungen bekommt, ist das frustrierend.“ Deswegen lautet ihr abschließender Rat: „Wichtig ist es, dranzubleiben und nicht aufzugeben.“

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