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Foto auf 5min.at zeigt Personen bei einer Besprechung.
KAGes und JOANNEUM RESEARCH starten in Graz das neue „Digital Health Lab“.

„Digital Health Lab“: KAGes und JOANNEUM RESEARCH starten Zusammenarbeit

In Graz bündeln die KAGes und JOANNEUM RESEARCH ihre Kräfte: Mit dem neuen „Digital Health Lab“ sollen digitale Lösungen entstehen, die den Klinikalltag erleichtern und die Versorgung in der Steiermark verbessern.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(459 Wörter)

Der gemeinsame Start des „Digital Health Lab“ sorgt in der Steiermark für frischen Schwung im Gesundheitswesen. Zwei starke Landesgesellschaften, die KAGes und JOANNEUM RESEARCH, verbinden ihre Kompetenz, um digitale Werkzeuge für den Alltag in Spitälern und Pflege zu entwickeln. Die bekannte digitale OP-Checkliste, die in allen KAGes-Spitälern vor jeder Operation verwendet wird, zeigt, wie gut solche Lösungen funktionieren können. Auch Projekte zur Unterstützung älterer Menschen oder zur Entlastung des Pflegepersonals sind bereits Teil der langjährigen Zusammenarbeit.

Gemeinsames Ziel: bessere Abläufe im Klinikalltag

KAGes-Vorstandsvorsitzender Gerhard Stark bringt die Idee hinter dem neuen Labor klar auf den Punkt: „Zwei starke steirische Partner in Forschung und im Gesundheitswesen bündeln ihr Know-how und intensivieren ihre Kooperation mit dem klaren Ziel, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und damit die wachsende Komplexität der Abläufe in der Krankenversorgung stetig zu optimieren – zum Wohl der Patientinnen und Patienten.“ Durch maßgeschneiderte Softwarelösungen sollen Prozesse einfacher und sicherer werden, ergänzt Finanz- und Technikvorstand Ulf Drabek: „Maßgeschneiderte Softwarelösungen unterstützen die Entwicklungen in der Medizin und leisten einen bedeutsamen Beitrag zu einer besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten.“

Foto auf 5min.at zeigt Personen bei einer Besprechung.
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Eine hochkarätige Expertengruppe arbeitet an der Verbesserung der Patientenversorgung durch digitale Lösungen. Mit dabei: KAGes-Direktor für Digitalisierung, IT, Organisationsentwicklung und Innovationen Markus Pedevilla (2.v.r.) und KAGes-Direktor für Medizin Johannes Koinig (3.v.r.) sowie die beiden Direktoren von JOANNEUM RESEARCH HEALTH Thomas Pieber (4.v.l.) und Franz Feichtner (2.v.l.)

Die Steiermark als Vorreiterin

Auch aus Sicht von JOANNEUM RESEARCH steckt viel Potenzial in dieser Allianz. Geschäftsführer Heinz Mayer betont: „Die Partnerschaft nutzt die Kompetenz der KAGes als Innovationstreiberin im steirischen und österreichischen Gesundheitswesen und etabliert JOANNEUM RESEARCH als führende Entwicklerin innovativer digitaler Gesundheitslösungen.“ Wissenschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Region: „Die Digitalisierung bietet enorme Chancen für unsere Gesellschaft. Mit dem Digital Health Lab schaffen wir eine starke Basis, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, die den Alltag von Patientinnen, Patienten und Gesundheitspersonal spürbar verbessern.“

Mehr Zeit für Menschen

Für Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) bringt die Zusammenarbeit konkrete Vorteile: „Mit dem Digital Health Lab schaffen wir eine starke Allianz für eine moderne, sichere und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung. Digitalisierung im Gesundheitswesen ist kein Selbstzweck, das Personal wird entlastet und hat mehr Zeit, sich um die Patientinnen und Patienten zu kümmern.“ Besonders wichtig sei dabei die enge Zusammenarbeit über Berufsgruppen hinweg sowie der Fokus auf Qualität und Patientensicherheit.

Wo Forschung und Praxis zusammenarbeiten

Im Digital Health Lab treffen Medizinerinnen, Pfleger, Technikerinnen und Datenanalysten aufeinander. Diese Mischung soll helfen, digitale Versorgungspfade für unterschiedliche Fachbereiche zu entwickeln. Die Lösungen orientieren sich an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden direkt vor Ort und sollen den Informationsfluss im Klinikbetrieb verbessern. Durch den fachlichen Austausch und die räumliche Nähe der beiden Landesgesellschaften entstehen Anwendungen, die sich im Alltag gut nutzen lasse, von Prozessdigitalisierung über Qualitätssicherung bis hin zu Entscheidungsunterstützung.

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