Austausch in Graz: Kahr empfängt Finnlands Botschafterin Vaskunlahti
Im Grazer Rathaus traf Bürgermeisterin Elke Kahr die finnische Botschafterin Nina Vaskunlahti. Beim Austausch ging es um Schule, Soziales und die enge wirtschaftliche Verbindung zwischen Graz und Finnland.
Schon beim Eintreten war spürbar, wie vertraut Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) mit Finnland ist. Sie kennt das Land von mehreren privaten Reisen. Mit den Worten „Sie haben ein wunderschönes Land mit tollen Menschen“ begrüßte sie die Botschafterin Nina Vaskunlahti. Auch Vaskunlahti zeigte ihre Verbundenheit zu Graz. „Ich war selbst schon privat in Graz und finde gerade die historische Innenstadt sehr beeindruckend“, sagte sie. Diese gegenseitige Anerkennung bildete die Grundlage für ein offenes Gespräch.
Bildung und Soziales als gemeinsame Themen
Inhaltlich drehte sich das Treffen um das Schulsystem beider Länder und soziale Fragen, die Österreich und Finnland gleichermaßen beschäftigen. Der Austausch machte sichtbar, wie ähnlich manche Herausforderungen sind und wie hilfreich der Blick von außen sein kann.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit stärkt die Verbindung
Ein weiterer Schwerpunkt war die langjährige wirtschaftliche Kooperation zwischen Graz und Finnland. Besonders prägend ist die Zusammenarbeit der Andritz AG mit dem finnischen Unternehmen Alström. Diese Partnerschaft zählt zu den stabilen wirtschaftlichen Brücken zwischen beiden Ländern.
Finnische Community bereichert das Grazer Stadtleben
In Graz leben mehr als 150 finnische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Die Community ist gut vernetzt und sichtbar engagiert. Ein besonderes Zeichen dieser Verbundenheit ist die Eiskrippe im Landhaushof, die jedes Jahr vom finnischen Eiskünstler Kimmo Frosti gestaltet wird und viele Besucher anzieht.
Österreich und Finnland als Partner in Europa
Finnland ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union und seit 2023 Teil der NATO. Österreich und Finnland verbindet eine lange diplomatische Beziehung. In Bereichen wie nachhaltiger Entwicklung, Digitalisierung und sozialer Gestaltung vertreten beide Länder ähnliche Interessen und arbeiten auf europäischer Ebene eng und verlässlich zusammen.