Traktor kommt bei Bahnübergang von Straße ab und landet in Graben
Glatte Straßen wurden in Hart bei Graz am frühen Freitagmorgen zum Problem. Ein Traktor mit Schneepflug kam von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei einen Bahnübergang. Die Feuerwehr stand mehr als vier Stunden im Einsatz.
Zu einem aufwendigen technischen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Hart bei Graz am Samstag, dem 10. Jänner 2026, um 4.30 Uhr früh alarmiert. In der Autaler Straße, auf Höhe der Bahnschranken Knapp, ist ein Traktor mit Schneepflug und Streuaufsatz von der Straße abgekommen. Möglicherweise spielte Glatteis dabei eine Rolle. Das Fahrzeug rutschte in den Straßengraben und kam unmittelbar vor der Schrankenanlage zum Stillstand.
Schäden an Schranken und Signalanlage
Beim Eintreffen der Feuerwehr bot sich Einsatzleiter HBI Peter Preuss ein klares Bild: Der mittelschwere Traktor hing im Graben und hatte dabei die Schranken- und Lichtanlage des Bahnübergangs schwer beschädigt. Umgehend wurde der Streckendienst der ÖBB verständigt. Aufgrund der Größe und des Gewichts des Fahrzeugs wurde zusätzlich ein Spezialabschleppunternehmen angefordert.
Feuerwehr sichert Unfallstelle ab
Während die weiteren Kräfte organisiert wurden, übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle. Auch die Verkehrsregelung im Bereich der Autaler Straße wurde eingerichtet, um Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Der beschädigte Bahnübergang blieb währenddessen unter Beobachtung, bis die ÖBB-Mitarbeiter eintrafen.
Traktor mit Kran geborgen
Nach dem Eintreffen eines Spezialkrans begann die eigentliche Bergung. Der rund 6,5 Tonnen schwere Traktor wurde mithilfe der Seilwinde und des Greifzugs des RLFA aus seiner misslichen Lage gehoben. Schritt für Schritt arbeiteten sich die Einsatzkräfte vor, um weitere Schäden zu vermeiden und das Fahrzeug sicher zu bergen.
Einsatz nach viereinhalb Stunden beendet
Nach den anschließenden Aufräumarbeiten konnte der langwierige Einsatz nach knapp viereinhalb Stunden beendet werden. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Im Einsatz standen das MZF, das RLFA 2000, der LKWA mit insgesamt 14 Einsatzkräften, der Streckendienst der ÖBB, die Polizeiinspektion Laßnitzhöhe sowie ein Abschleppdienst.