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/ ©Stadt Graz/Fischer
Bild auf 5min.at zeigt zwei Rauchfangkehrer und in ihrer Mitte eine Frau stehend.
Bürgermeisterin Elke Kahr bekam Besuch von zwei "Glücksbringern": Bernd Huber (l.) und Christian Gruber.

Besuch von „Glücksbringern“: Rauchfangkehrer zu Besuch im Rathaus

Die Rauchfangkehrermeister Bernd Huber und Christian Gruber überbrachten am Dienstag, dem 20. Jänner ihre offiziellen Glückwünsche für die Stadt Graz.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(297 Wörter)
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Diese Herren in ihren schwarzen Anzügen und mit Zylinder sieht man einfach gerne. „Ja, wir werden auch auf der Straße angesprochen“, lachen Bernd Huber und Christian Gruber. Beide sind Rauchfangkehrermeister: Huber in Premstätten südlich von Graz, Gruber direkt in der Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr statteten sie der Bürgermeisterin ihren bereits traditionellen Neujahrsbesuch ab, um der Stadt Glück und gute Wünsche zu überbringen. Das Besondere an ihrem Beruf sei der enge Kontakt mit den Kunden, erzählen die beiden. „Viele kennen wir über mehrere Generationen. Wir kommen in ihr vertrautes Umfeld, teilen Glücksmomente und erleben viel Dankbarkeit und Herzlichkeit.“

„Wir zeigen den Menschen, wie man richtig einheizt“

Christian Gruber ist 2020 in die Fußstapfen seines Vaters getreten – den Betrieb gibt es bereits seit 1909. Bernd Huber arbeitet in dritter Generation, sein Sohn steht schon als vierte Generation bereit. Neben dem Brandschutz sehen die Rauchfangkehrermeister den Umweltschutz als zentrale Aufgabe. „Wir zeigen den Menschen, wie man richtig einheizt.“ Schweden-, Kachel- und Kaminöfen erfreuen sich wieder großer Beliebtheit – nicht nur wegen der angenehmen Atmosphäre, sondern auch als Backup im Blackout-Fall. Verändert habe sich das Berufsbild ebenfalls: Immer mehr Frauen erobern das traditionelle Handwerk.

Besuch der Rauchfangkehrer zählt zu Lieblingsterminen der Bürgermeisterin

Für Bürgermeisterin Elke Kahr, die neben dem Glücksbringen auch einen Kalender erhielt, zählt der Besuch der Rauchfangkehrer zu ihren Lieblingsterminen. „Ich finde, man kann das traditionelle Handwerk gar nicht hoch genug schätzen, und ich verbinde persönlich viele schöne Erinnerungen mit Rauchfangkehrern.“ In der Familie ihres Mannes habe man lange mit festem Brennstoff geheizt – der Besuch der „schwarzen Männer“ sei daher häufig und stets willkommen gewesen.

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