Ball der Herzlichkeit: Marienstüberl feiert 25. Ball des Miteinanders
Ein Abend voller Würde, Musik und Gemeinschaft: Beim 25. Ball der Herzlichkeit feierte das Grazer Marienstüberl sein 30-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt standen jene Menschen, die hier täglich Unterstützung und Wärme finden.
Ein festlicher Abend voller Musik, Tanz und Begegnungen hat am Samstag, dem 31. Jänner, einen besonderen Höhepunkt gesetzt: Der 25. Ball der Herzlichkeit, auch bekannt als Marienstüberlball, stand ganz im Zeichen des Miteinanders. Gefeiert wurde nicht Glamour, sondern Würde, Gemeinschaft und Freude, für jene Menschen, die im Marienstüberl seit 30 Jahren einen Ort der Unterstützung finden.
Gäste im Mittelpunkt
Im Zentrum des Abends standen die Gäste des Marienstüberls. Menschen, deren Alltag oft von Sorgen geprägt ist, wurden an diesem Abend zu Ehrengästen. Bereits am Nachmittag begann die Vorbereitung: Ehrenamtliche der Barber Angels sorgten für Frisuren, Make-up und gepflegte Bärte. Aus den Carla-Shops standen Ballkleider und Anzüge bereit. So kamen die Gäste festlich gekleidet und sichtbar stolz zum Ball in die festlich dekorierte Aula der Schrödinger. Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler eröffnete den Abend und begrüßte die Anwesenden zur 25. Ausgabe des Balls. Der Marienstüberlball gilt längst als fixe Größe im Grazer Sozialkalender, als Abend, der Menschen am Rand der Gesellschaft bewusst in den Mittelpunkt rückt.
Tanzen, essen, zusammen sein
Für Stimmung sorgte die Union Bar Band, die rasch zahlreiche Paare auf die Tanzfläche lockte. Alkoholfreie Cocktails, gutes Essen und eine Tombola, bei der jedes Los gewann, trugen zu einer entspannten Atmosphäre bei. Schüleri der Schrödinger, Freiwillige und Mitarbeiter des Marienstüberls sorgten gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf und aufmerksamen Service. Auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ließen sich den Ball nicht entgehen. Unter den Gästen waren unter anderem Bürgermeisterin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner sowie die Stadträte Robert Krotzer und Kurt Hohensinner. Ihre Anwesenheit unterstrich den Stellenwert des Balls als Brücke zwischen sozialen Lebenswelten. Begrüßt wurden auch Unterstützer und Sponsoren, darunter Alexandra Loidl von der Holding Graz und Hans Roth, Gründer von Saubermacher. „Ohne diese Kooperationen wäre die Veranstaltung nicht möglich“, so in der Begrüßung.
Dank an viele helfende Hände
Der Ball der Herzlichkeit ist zugleich Ausdruck großer Solidarität. Unternehmen wie SPAR, die Bäckerei Sorger und die Holding Graz trugen ebenso zum Gelingen bei wie die Schrödinger, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Die Freude der Gäste wurde so zum Dank an all jene, die den Abend ermöglichten. Der Ball bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Marienstüberls. Begleitet wurden diese von zahlreichen Initiativen: Ein Kochbuch mit Beiträgen von Spitzenköchen, der Unterstützerkreis „Freunde des Marienstüberls“ sowie ein Medienprojekt von Studierenden der FH JOANNEUM, das die Geschichte und Gegenwart der Einrichtung dokumentiert.