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Bild auf 5min.at zeigt eine Firma von außen.
Der Standort Premstätten mit rund 1.300 Beschäftigten steht nach dem Teilverkauf von ams-Osram im Fokus der Gewerkschaften.

Nach Teilverkauf: Sorge um 1.300 Jobs bei ams-Osram in Premstätten

Nach dem Teilverkauf von ams-Osram schlagen die Gewerkschaften Alarm. Rund 1.300 Jobs in Premstätten stehen im Fokus. Sie fordern klare Garantien für Arbeitsplätze und Know-how und strengere Regeln für öffentliche Förderungen.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(268 Wörter)
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Der steirische Technologiekonzern ams-Osram hat am Dienstagabend einen Teilverkauf bekannt gegeben. Käufer ist der deutsche Konzern Infineon, der ebenfalls Standorte in Österreich betreibt. Für die Beschäftigten in Premstätten bringt diese Entscheidung neue Fragen mit sich. Rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort, viele davon seit Jahren in hochspezialisierten Bereichen. Wie es mit dem Standort weitergeht, ist für sie von zentraler Bedeutung.

Gewerkschaften fordern klare Absicherung

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA erneuern nach der Bekanntgabe ihre Forderungen nach Sicherheit für den Standort. „Arbeitsplätze, Technologie und Know-how müssen weiter erhalten werden. Wir werden genau beobachten, wie es in Premstätten weitergeht“, betonen die beiden Gewerkschaftsvorsitzenden Reinhold Binder (PRO-GE) und Barbara Teiber (GPA). Für sie steht fest: Der Standort darf durch den Teilverkauf nicht geschwächt werden.

Öffentliche Gelder in der Verantwortung

In der Vergangenheit wurde der Aufbau des Standorts Premstätten laut Gewerkschaften mit erheblichen öffentlichen Mitteln unterstützt. Genau darin sehen PRO-GE und GPA einen klaren Auftrag an die Politik. Das Beispiel ams-Osram zeige, dass Förderungen künftig stärker an konkrete Bedingungen geknüpft werden müssten. Im Zentrum steht dabei der Erhalt von Arbeitsplätzen.

Forderung nach Beschäftigungsgarantien

Binder und Teiber sprechen sich klar für verbindliche Regeln aus. „Für jede Million aus Steuergeldern muss es eine klare Beschäftigungsgarantie geben“, fordern sie. Öffentliche Förderungen sollen aus ihrer Sicht nicht nur Innovation ermöglichen, sondern auch langfristige Sicherheit für Beschäftigte schaffen. Gerade für einen wichtigen Standort wie Premstätten sei das entscheidend.

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