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Foto auf 5min.at zeigt einen Hubschrauber über dem Grazer Uhrturm.
Helikopter-Einsatz am Grazer Schloßberg: Abgestorbene Bäume werden am Montag, dem 2. März, per Heli von den steilen Hängen abtransportiert.

Heli-Einsatz am Schloßberg: Mehrere Wege werden gesperrt

Am Montag kreisen Hubschrauber über dem Grazer Schloßberg. Wegen Baumfällungen und Montagearbeiten kommt es zu ganztägigen Sperren. Mehrere Zugänge sind betroffen; einige Ziele bleiben aber weiterhin zu Fuß erreichbar.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(352 Wörter)
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Wer am Montag, dem 2. März 2026, zum Schloßberg will, muss sich auf Einschränkungen einstellen. In der Zeit von 6 bis 17 Uhr fliegen Helikopter über das Grazer Wahrzeichen. Der Grund: Abgestorbene Bäume werden abgetragen und Teile einer Fußgängerbrücke wieder montiert.

Bäume am Grazer Schloßberg sterben vermehrt ab

Der Schloßberg prägt mit Uhrturm, Kasematten, Liesl und seinen dichten Bäumen das Stadtbild. Doch genau dieser Gehölzbestand leidet. Durch die geringe Humusauflage auf dem felsigen Untergrund und die rückläufigen Niederschläge der letzten Jahrzehnte kommt es seit geraumer Zeit zu einem vermehrten Absterben von Baumbeständen. Betroffen sind in erster Linie Robinien, Eschen, Rosskastanien und Ahorn.

Abgestorbene Bäume werden entfernt

Vor allem der dicht bewaldete Nordteil sowie die steil abfallenden Hänge an der Westseite sind betroffen. Damit der Besuch am Schloßberg weiterhin sicher bleibt, müssen – wie bereits 2024 an 15 Einzelstandorten – abgestorbene Bäume und Baumgruppen entnommen und abtransportiert werden. Aufgrund der steilen Lage ist das nur per Hubschrauber möglich. Beim sogenannten Heli-Logging werden die schadhaften Bäume geborgen und für den Abtransport vorbereitet. Zeitgleich werden sanierte Teile der Fußgängerbrücke über die Schloßbergbahntrasse mit dem Hubschrauber wieder montiert.

Diese Zugänge sind gesperrt

Aus Sicherheitsgründen sind am Montag mehrere Wege nicht begehbar. Gesperrt werden:

  • der Zugang und die Auffahrt von der Wickenburggasse
  • der Zugang von der Jahngasse
  • der Zugang vom Schloßbergplatz über den Kriegsteig inklusive Herbersteingarten

Auch einige Zugangswege an der Ost-, Nord- und Westseite sowie am Plateau sind betroffen. Eine Auffahrt ist an diesem Tag nur über den Karmeliterplatz und die Dr.-Karl-Böhm-Allee bis zu den Kasematten möglich. Eine Zufahrt zum Schloßbergrestaurant beziehungsweise zur Bergstation ist nicht möglich, diese sind jedoch zu Fuß erreichbar.

Was erreichbar bleibt

Trotz der Sperren bleiben zahlreiche Ziele am Schloßberg zugänglich. Wohnhäuser inklusive Bürgerbastei, Uhrturm, Café Aiola, Türkenbrunnen, Starckehaus, Kasemattenbühne, Liesl, die öffentliche Toilette gegenüber dem Schloßbergrestaurant sowie das Schloßbergmuseum sind weiterhin zu Fuß erreichbar. Nicht betroffen sind außerdem der Schloßbergstollen, der Lift inklusive Rutsche und die Märchengrottenbahn.

Ersatztermin und Hinweise

Sollte das Wetter den Flug am 2. März verhindern, ist der Dienstag, 3. März 2026, als Ersatztermin vorgesehen. Laut Holding Graz wurden Anrainer informiert. Sie werden ersucht, während der täglichen Flugzeit von 8 bis 17 Uhr die bergseitigen Fenster geschlossen zu halten und Außenflächen nicht zu betreten. Durch den Aufwind der Rotorblätter kann es zu stärkeren Luftverwirbelungen kommen. Lose Gegenstände wie Plastikstühle sollten gesichert oder weggeräumt werden.

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