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Foto auf 5min.at zeigt die Schöckl-Seilbahn-Großübung.
Wenn die Gondel am Schöckl stillsteht, muss jeder Handgriff sitzen.

Einsatz in luftiger Höhe bei Schöckl-Seilbahn-Großübung

In schwindelerregender Höhe wurde es am Samstag ernst: Bei der Schöckl-Seilbahn übten 104 Einsatzkräfte die Evakuierung aus stillstehenden Gondeln. 42 Statisten warteten auf ihre Rettung.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(261 Wörter)
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Am Samstag, dem 28. Februar 2026, wurde es rund um die Schöckl-Seilbahn in St. Radegund besonders intensiv. Die Seilbahn befindet sich noch bis 21. März 2026 in Revision; genau diese Pause wurde für eine großangelegte Übung genutzt. Nach zwei Jahren stand erneut die Evakuierung von Fahrgästen aus den Gondeln am Programm. Szenario: Stillstand in teilweise schwindelerregender Höhe. Ziel war es, den Ernstfall so realitätsnah wie möglich zu proben.

42 Personen warteten in den Gondeln

Insgesamt 42 Figuranten harrten in den Gondeln aus und warteten gespannt auf ihre Rettung. Abgeseilt wurden sie von Bergrettern sowie speziell ausgebildeten Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehr St. Radegund. Unter den Beteiligten befanden sich auch neun Mitglieder der Jugendrotkreuz-Gruppe Kumberg. Sie stellen sich immer wieder dieser besonderen Herausforderung und freuten sich, bei der Übung dabei sein zu können.

Foto auf 5min.at zeigt die Schöckl-Seilbahn-Großübung.
©Rotes Kreuz Kumberg/E. Peer |
104 Einsatzkräfte übten bei der Schöckl-Seilbahn in St. Radegund die Evakuierung von 42 Personen aus stillstehenden Gondeln.

Großeinsatz vieler Organisationen

An der Übung beteiligt waren die Bergrettung Steiermark und die Holding Graz. Zusätzlich standen die Freiwilligen Feuerwehren des Abschnitts 2 im Einsatz, ebenso das Feuerwehr-Einsatzleitfahrzeug des Bezirks. Auch die Polizei Steiermark, die Landeswarnzentrale sowie zwei Rettungswagen des Roten Kreuzes Kumberg waren eingebunden. Insgesamt waren 104 Einsatzkräfte beteiligt, die ihr Zusammenspiel unter Beweis stellten.

Damit im Ernstfall alles klappt

Solche Szenarien sind kein Zufall. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen reibungslos funktioniert, müssen Situationen wie diese regelmäßig geübt werden. Die großangelegte Übung am Schöckl zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Vorbereitung ist. Zum Abschluss bedankten sich die Verantwortlichen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen.

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