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Das Bild auf 5min.at zeigt das 27. Steirische Klima- und Energieforum.
Unter dem Titel „Ungleich betroffen, ungleich beteiligt: Perspektiven von Frauen in der Klimakrise“ wurde der Fokus auf die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Klimakrise und die Rolle von Frauen in der Klimapolitik gelegt.

Geschlechterrollen in der Klimakrise: Experten geben Impulse in Graz

Am 2. März 2026 stand Graz ganz im Zeichen von Klima- und Geschlechtergerechtigkeit: Beim 27. Steirischen Klima- und Energieforum luden Experten, Politiker und rund 90 Teilnehmer zur Diskussion.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(389 Wörter)

Am Montag, den 2. März 2026, fand im LENDHAFEN Graz das 27. Steirische Klima- und Energieforum statt, erstmals gemeinsam organisiert vom Land Steiermark, der Stadt Graz und dem Climate Change Centre Austria (CCCA). Unter dem Titel „Ungleich betroffen, ungleich beteiligt: Perspektiven von Frauen in der Klimakrise“ wurde der Fokus auf die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Klimakrise und die Rolle von Frauen in der Klimapolitik gelegt. „Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit gehören zusammen. Wer Frauen stärkt, stärkt unsere Gesellschaft insgesamt und macht Klimapolitik wirksamer.“ Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

Das Bild auf 5min.at zeigt das 27. Steirische Klima- und Energieforum.
©KK/CCCA

Die von Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Stadt Graz), Stadträtin Claudia Unger (i. V. von Landesrätin Simone Schmiedtbauer), Andrea Prutsch (Stadt Graz) und Andrea Gössinger-Wieser (Land Steiermark) eröffnete Veranstaltung beleuchtete, wie Frauen weltweit oft stärker von der Klimakrise betroffen sind – sei es durch soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten oder durch mangelnde Mitbestimmung in politischen Prozessen. Expertinnen aus Wissenschaft, Praxis und Politik gaben spannende Fachinputs und zeigten auf, wie Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit und sozial-ökologische Transformation miteinander verbunden sind. „Energiepreise, Extremwettereignisse, Versorgungsfragen. All das sind Themen, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft beschäftigen. Umso wichtiger ist es, dass es Plattformen wie das Energie- und Klimaforum gibt, wo Wissenschaft, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen und unterschiedliche Erfahrungen – wie heuer etwa jene von Frauen in der Klimakrise – sichtbar machen.“ Stadträtin Claudia Unger

Frauen stärker in den Fokus der Klimapolitik rücken

Fachinputs kamen von Barbara Smetschka (BOKU University, Institut für Soziale Ökologie): „Zeit für ein klima- und gendergerechtes Leben“, Bente Knoll (Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH): „Die Klimakrise ist nicht neutral – warum Planung und Politik umdenken müssen“, Daniela Allmeier (Raumposition): „Kommunale Resilienz im Klimawandel – Vorsorge als strategische Daueraufgabe“ und Daniela Köck (beteiligung.st): „Frauen brauchen Räume zur Mitgestaltung!“ Im Anschluss an die Fachvorträge diskutierten die 90 Teilnehmer mit den Expertinnen über konkrete politische und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten. Der Dialog zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Frauen stärker in den Fokus der Klimapolitik zu rücken und strukturelle Ungleichheiten zu überwinden. Das Klima- und Energieforum bot eine Plattform für Austausch und Vernetzung und unterstrich die Bedeutung von geschlechtergerechten Ansätzen in der Klimapolitik. Die Veranstalter und Teilnehmer waren sich einig: Frauen spielen eine Schlüsselrolle für eine gerechte und wirksame Klimapolitik.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.03.2026 um 15:49 Uhr aktualisiert
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