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/ ©Stadt Graz
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Judith Schwentner in Graz.
Graz Vizebürgermeisterin Judith Schwentner betont: „Mir ist es wichtig, dass Öffi-Nutzer sicher einsteigen können, geschützt warten und ausreichend Platz haben."

Mega-Öffi-Offensive in Graz: 18 Haltestellen werden jetzt modernisiert

Die Stadt Graz startet 2026 eine große Öffi-Offensive: Insgesamt 18 Haltestellen werden jetzt modernisiert oder neu gestaltet. Zusätzlich entstehen neue Wartehäuser, einige davon sogar begrünt.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(340 Wörter)

Wer in Graz mit Bus oder Straßenbahn unterwegs ist, soll künftig komfortabler und sicherer warten können. Die Stadt setzt 2026 eine umfassende Modernisierung von Haltestellen um. Insgesamt 18 Maßnahmen sind geplant, von Neubauten bis zu Umbauten bestehender Stationen.

Mehr Platz und Barrierefreiheit

Ein Schwerpunkt liegt auf mehr Sicherheit und besserer Barrierefreiheit. Mehrere Haltestellen werden direkt an den Gehsteig verlegt oder erweitert, damit Fahrgäste leichter ein- und aussteigen können. Auch mehr Platz für Kinderwagen, Rollstühle und mobilitätseingeschränkte Personen soll geschaffen werden. Graz Vizebürgermeisterin Judith Schwentner betont: „Mir ist es wichtig, dass Öffi-Nutzer sicher einsteigen können, geschützt warten und ausreichend Platz haben. Auch Haltestellen entscheiden darüber, ob Menschen gerne öffentlich unterwegs sind.“

Neue Wartehäuser, teilweise begrünt

Parallel dazu entstehen acht neue oder modernisierte Wartehäuser. Vier davon werden begrünt und sollen neben Wetterschutz auch das Stadtklima verbessern. Für Holding Graz CEO Gert Heigl sind moderne Haltestellen ein wichtiger Teil der Infrastruktur: „Sie tragen wesentlich zu einem positiven Stadtbild bei und machen den öffentlichen Verkehr attraktiver.“ Auch Holding-Graz-Vorstand Mark Perz betont den Komfort für Fahrgäste: „Ein Wartehäuschen ist mehr als nur ein Unterstand, es ist ein Ort des Ankommens und Wartens.“

Ausbau von Andritz bis Smart City

Die geplanten Verbesserungen verteilen sich über mehrere Stadtteile, von Andritz bis zur Smart City. Unter anderem werden Haltestellen in der Blümelstraße, Kapellenstraße, Karlauerstraße, Elisabethinergasse oder bei der Wirtschaftskammer modernisiert. Auch Standorte wie Smart City/Peter-Tunner-Gasse, Villa Sonnblick oder Toni-Schruf-Weg stehen auf der Liste. Die Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund steigender Fahrgastzahlen. „Der Anteil der Nutzer des Öffentlichen Verkehrs in Graz ist nach den Ergebnissen der letzten Mobilitätserhebung von 18,2% auf 22,4% stark gestiegen. Die Verbesserung von Haltestellen ist ein Themenfeld im städtischen Masterplan ÖV. Umso erfreulicher, dass sich nun, trotz herausfordernder Budgetlage, die Infrastruktur von einer erheblichen Anzahl an Bushaltestellen an die Bedürfnisse der wachsenden Stadt anpassen lässt,“ so Wolfgang Feigl, Abteilungsleiter Verkehrsplanung.

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