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„Jeder Tag ist 8. März“: Tausende Demonstranten zogen heute durch Graz
Demo zum feministischen Kampftag Graz

„Jeder Tag ist 8. März“: Tausende Demonstranten zogen heute durch Graz

Unter dem Motto „Enough, Basta, Genug – Jeder Tag ist 8. März“ sind am Samstag tausende Menschen in Graz auf die Straße gegangen. Die Demonstration setzte ein Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(292 Wörter)

Mehr als 4.500 Menschen haben am Samstagnachmittag in Graz an einer Demonstration anlässlich des feministischen Kampftags teilgenommen. Die Kundgebung begann um 15 Uhr am Europaplatz und stand heuer unter dem Motto „Enough, Basta, Genug – Jeder Tag ist 8. März“. Organisiert wurde die Veranstaltung vom überparteilichen Demobündnis 8. März, das sich für eine Gesellschaft einsetzt, in der Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder sexueller Orientierung gleichberechtigt leben können. Anders als in den vergangenen Jahren fand die Demonstration bereits am 7. März statt. Laut Veranstaltern sollte der Termin am Samstag mehr Menschen in der Innenstadt erreichen.

„Jeder Tag ist 8. März“: Tausende Demonstranten zogen heute durch Graz
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Mehr als 4.500 Personen nahmen an der Demonstration teil.

Reden zum Demonstrationsauftakt

Bei der Auftaktkundgebung sprachen mehrere Aktivistinnen zu unterschiedlichen feministischen Themen. Eine Rednerin thematisierte reproduktive Gerechtigkeit und die Situation von Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft. Auch Vertreterinnen des Migrant:innenbeirats und internationale Aktivistinnen meldeten sich zu Wort und betonten die Bedeutung von Vielfalt, Solidarität und Gleichberechtigung.

Schweigeminute für Opfer von Femiziden

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Gewalt gegen Frauen. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer von Femiziden gedacht. Aktivistinnen machten zudem auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Den Abschluss der ersten Kundgebung bildete ein Poetry-Slam-Beitrag über feministischen Widerstand. Anschließend zog der Demonstrationszug durch die Grazer Innenstadt. Die Route führte unter anderem über Annenstraße, Südtirolerplatz und Joanneumring bis zur Franz-Graf-Allee bei der Oper. Begleitet wurde der Zug von Musik, einer Trommelgruppe und zahlreichen Transparenten. Dort fanden weitere Redebeiträge statt. Aktivistinnen verschiedener Initiativen sprachen über queere Perspektiven, gesellschaftliche Ungleichheit und politische Forderungen nach mehr Gleichstellung. Auch Vertreterinnen der Kurdischen Frauenbewegung sowie der Initiative „Omas gegen Rechts“ meldeten sich zu Wort. Alle Beiträge wurden in die Österreichische Gebärdensprache übersetzt. Gegen 18.15 Uhr endete die Versammlung offiziell.

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