Skip to content
/ ©Canva Montage/Fischer & Piratenpartei
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Philip Pacanda von der Piratenpartei.
Zwischen 2012 und 2017 war die Partei mit Philip Pacanda im Grazer Gemeinderat vertreten.

Gelingt der Piratenpartei die Rückkehr in den Grazer Gemeinderat?

Die Piratenpartei will bei der Grazer Gemeinderatswahl am 28. Juni ein Comeback schaffen. Noch fehlen Unterstützungserklärungen, politisch setzt man auf Transparenz und mehr Beteiligung.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
1 Minute Lesezeit(249 Wörter)

Sie waren schon einmal im Gemeinderat vertreten, dann folgte der politische Absturz. Jetzt wagt die Piratenpartei einen neuen Anlauf: Bei der Grazer Gemeinderatswahl am 28. Juni will man wieder auf den Stimmzettel und so langfristig zurück ins Rathaus.

Rückkehr nach politischer Pause

Zwischen 2012 und 2017 war die Partei mit Philip Pacanda im Grazer Gemeinderat vertreten. Danach verpassten die Piraten zwei Mal den Wiedereinzug. Nun soll es ein Comeback geben, so aus einem Bericht der Kleinen Zeitung. Auf einer Generalversammlung wurde beschlossen, erneut anzutreten. Innerhalb der Partei spricht man von einer bewussten Entscheidung, sich wieder stärker in die Stadtpolitik einzubringen.

Hürde vor dem Wahlzettel

Bevor es jedoch um Stimmen geht, muss eine formale Voraussetzung erfüllt werden: Die Piraten benötigen 200 Unterstützungserklärungen von wahlberechtigten Grazern. Diese können erst innerhalb der offiziellen Fristen abgegeben werden. Bereits jetzt versucht die Partei aber, Interessierte zu mobilisieren. Inhaltlich positionieren sich die Piraten klar: Im Zentrum stehen Transparenz, Digitalisierung und direkte Demokratie.

Zentrale Forderungen sind unter anderem:

  • Mehr Mitbestimmung für Bürger
  • Offene Daten und Informationsfreiheit
  • Livestreams und bessere Einblicke in politische Prozesse
  • Stärkere Einbindung junger Menschen in Entscheidungen
  • Auch Themen wie Mobilität, Digitalisierung und soziale Teilhabe spielen eine Rolle im Programm.

Offene Fragen vor Wahlstart

Noch nicht geklärt ist, wer die Partei in den Wahlkampf führen wird. Die Entscheidung über eine Spitzenkandidatin oder einen Spitzenkandidaten soll in den kommenden Wochen fallen. Das politische Umfeld in Graz ist derzeit stark fragmentiert. Neben den etablierten Parteien versuchen auch kleinere Gruppierungen, sich zu positionieren. Für die Piraten bedeutet das: Der Weg zurück in den Gemeinderat wird kein leichter. Dennoch setzt man intern auf neue Dynamik und frische Themen.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes