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/ ©Canva Montage/Foto Fischer
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man ein Schnitzel und Rene Apfelknab von der FPÖ.
Der freiheitliche Spitzenkandidat René Apfelknab spricht sich für eine sogenannte „Wirtshausprämie“ aus, die bereits in Niederösterreich umgesetzt wurde.

10.000 Euro Förderung: FPÖ plant Wirtshausprämie für die Stadt Graz

Eine neue Gastro-Förderung sorgt in Graz für Diskussionen: Die FPÖ will eine „Wirtshausprämie“ einführen. Mit bis zu 10.000 Euro sollen gezielt klassische Betriebe unterstützt und die heimische Gastronomie gestärkt werden.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(310 Wörter)
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In Graz könnte bald eine neue Förderung für Gastronomiebetriebe eingeführt werden. Der freiheitliche Spitzenkandidat René Apfelknab spricht sich für eine sogenannte „Wirtshausprämie“ aus, die bereits in Niederösterreich umgesetzt wurde. Ziel der Maßnahme ist es, bestehende Betriebe zu sichern und neue gastronomische Angebote zu fördern. Vorgesehen ist ein einmaliger Zuschuss von bis zu 10.000 Euro, der sowohl bei Übernahmen als auch bei Neugründungen gewährt werden soll. Nach Ansicht der Initiatoren soll die Förderung dazu beitragen, die Attraktivität des Standorts Graz zu erhöhen und die Vielfalt im Gastronomiebereich auszubauen.

Fokus auf klassische Betriebe

Im Mittelpunkt der geplanten Förderung stehen traditionelle Gastronomiebetriebe mit umfassendem Angebot. Dazu zählen Lokale, die über eine warme Küche verfügen und als Treffpunkt für Gäste dienen. Auch die Ausstattung spielt eine Rolle: Betriebe mit klassischen Elementen wie Schankbereichen oder Sitzmöglichkeiten für gesellige Runden sollen besonders berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird Wert auf regionale Zusammenarbeit gelegt. Die Einbindung lokaler Produzenten sowie die Verwendung heimischer Zutaten gelten als zentrale Kriterien, so aus diversen Medien.

Einschränkungen bei der Förderung

Nicht alle Gastronomiebetriebe sollen von der geplanten Maßnahme profitieren. Bestimmte Betriebsformen sind ausdrücklich von der Förderung ausgeschlossen. Dazu zählen unter anderem Imbissstände, Foodtrucks sowie Unternehmen der Systemgastronomie. Auch kleinere Lokale mit sehr begrenztem Platzangebot sowie Nachtlokale oder saisonale Betriebe sollen nicht berücksichtigt werden. Die vorgeschlagene Wirtshausprämie dürfte in Graz aber für Diskussionen sorgen. Während Befürworter darin eine Chance für die Stärkung regionaler Betriebe sehen, wird auch Kritik an den Auswahlkriterien laut. Ob und in welcher Form die Förderung tatsächlich umgesetzt wird, hängt von den politischen Mehrheiten nach der Gemeinderatswahl ab.

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