Katze unter Straße gefangen: Grazer Feuerwehr kämpft gegen die Zeit
Eine Katze verschwindet im Boden und plötzlich zählt jede Minute. In Graz musste die Feuerwehr den Asphalt aufbrechen, um eine Katze aus einem Rohr zu retten. Der ungewöhnliche Einsatz dauerte mehrere Stunden an.
Es sind oft die kleinen Einsätze, die zu den größten Herausforderungen werden. Am Feiertag wurde die Berufsfeuerwehr Graz zu einem ungewöhnlichen Notfall in die Griesgasse gerufen und dieser entwickelte sich rasch zu einer aufwendigen Rettungsaktion.
Katze steckt tief im Rohr fest
Im Eingangsbereich eines Mehrparteienhauses war eine Katze in ein Kanalrohr geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Für die Einsatzkräfte begann ein Wettlauf gegen die Zeit, denn unklar war zunächst, wie tief das Tier im Rohr festsaß und in welchem Zustand es sich befand. Schnell wurde klar: Mit einfachen Mitteln war die Katze nicht zu erreichen. Die Lage erforderte schwereres Gerät und präzises Vorgehen.
Feuerwehr öffnet Asphalt
Um überhaupt an das Rohr zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte den Asphalt im Bereich vor dem Haus aufbrechen. Ein ungewöhnlicher Schritt, der zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wurde. Stück für Stück arbeiteten sich die Feuerwehrleute vor, immer mit dem Ziel, das Tier möglichst schonend zu erreichen. Mehr als eine Stunde dauerte der Einsatz. Immer wieder musste neu angesetzt, geprüft und angepasst werden. Schließlich gelang der entscheidende Zugriff. Die Katze konnte aus dem Rohr befreit werden, verletzt, aber sichtlich erschöpft. Nach der Rettung wurde das Tier zur weiteren Versorgung ins Landestierheim in der Grabenstraße gebracht. m Einsatz standen mehrere Spezialfahrzeuge, darunter ein Technischer Einsatzwagen sowie das schwere Rüstfahrzeug.