Skip to content
/ ©Graz Tourismus - Harry Schiffer
Foto auf 5min.at zeigt den Grazer Citypeach.
Bereits Mitte April erzählten die Betreiber des Sitypeach gegenüber 5 Minuten die Beweggründe für die Schließung.

Nach Citypeach-Aus: So soll es am Grazer Murufer jetzt weitergehen

Nach dem endgültigen Aus für den Grazer „Citypeach“ stellt sich die Frage nach der Zukunft des Areals an der Mur. Die Stadt zeigt sich offen für neue Konzepte, mit klaren Vorgaben und neuem Fokus.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(340 Wörter)
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Das Aus ist fix: Der Grazer „Citypeach“ wird nicht mehr öffnen. Nach monatelanger Unsicherheit bestätigten die Betreiber zuletzt das endgültige Ende des Standorts exklusiv gegenüber 5 Minuten. Grund dafür waren unter anderem die Baustelle im Vorjahr, fehlende Informationen und finanzielle Unterstützung. Für viele Grazer bleibt damit ein beliebter Treffpunkt an der Mur Geschichte. „Der Citypeach wird nicht mehr öffnen. Da die Stadt Graz es leider verabsäumt hat uns rechtzeitig über die Baustelle letzten Jahres zu Informieren und uns leider auch nicht finanziell unterstützt hat um das letzte Jahr zu überbrücken, mussten wir (mein Mann und ich, die gemeinsam den Citypeach betrieben haben) uns beruflich neu orientieren“, so Anna Gynes-Schuchardt im Gespräch mit 5 Minuten. Doch jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Was passiert mit dem Areal?

Stadt prüft neue Nutzung

Konkrete Pläne gibt es derzeit noch nicht, doch in der Stadtpolitik ist Bewegung spürbar. Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) und Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) zeigen sich grundsätzlich offen für neue Ideen. Ein Punkt scheint dabei klar: Am Murufer sollen künftig Angebote entstehen, die ohne Konsumzwang funktionieren. Also Orte, an denen man sich aufhalten kann, ohne etwas kaufen zu müssen, berichten diverse Medien.

Bild auf 5min.at zeigt Grazer Vizebürgermeisterin Julia Schwentner und Bürgermeisterin Elke Kahr.
©MM/KK
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (links) und Bürgermeisterin Elke Kahr (rechts) sind offen für Vorschläge.

Fokus auf öffentliche Räume

Damit zeichnet sich ein Richtungswechsel ab. Statt klassischer Gastro-Konzepte könnten künftig frei zugängliche Aufenthaltsbereiche im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig betont die Stadt, dass wichtige Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen. Dazu zählen vor allem Lärmschutz, Sauberkeit und hygienische Standards. Gerade unter der Brücke sieht man hier besonderen Handlungsbedarf.

Vorbild gibt es bereits

Wie so ein Konzept aussehen könnte, zeigt ein Blick nach Graz selbst: Am Stadtstrand bei der Seifenfabrik hat sich in den vergangenen Jahren ein neuer Treffpunkt etabliert. Dort gibt es nicht nur Gastronomie, sondern auch Freizeitangebote wie Stand-up-Paddling oder Kajak-Verleih. Dieses Modell könnte als Inspiration dienen, mit einer Mischung aus Erholung, Bewegung und offenen Flächen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.05.2026 um 09:02 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes