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/ ©Montage Canva/Google Streetview
Das Bild auf 5min.at zeigt die A2 und ein Baustellen-Schild.
Im Baustellenbereich zwischen Seiersberg und Graz-Webling soll der Mann plötzlich in einen abgesperrten Bereich gelenkt haben.

Lenker rast auf Arbeiter zu und rammt Auto: „Wollte festgenommen werden“

Ein Mann rast über die A9, zwischen Seiersberg und Webling, steuert auf Bauarbeiter zu, wird zum Geisterfahrer und rammt schließlich absichtlich ein Auto. Jetzt sitzt er in Haft.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(335 Wörter)
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Was sich auf der Pyhrnautobahn vor zwei Wochen in der Steiermark abgespielt hat, lässt selbst erfahrene Ermittler fassungslos zurück. Ein 42-jähriger Autofahrer soll über mehrere Kilometer hinweg andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet haben, mit einem Ziel, das sprachlos macht. Seine eigene Aussage vor Gericht bringt die Dramatik auf den Punkt: „Ich bin absichtlich in das Auto gefahren, damit ich festgenommen werde.“

Gefährliche Szenen mitten im Baustellenbereich

Die Fahrt begann anfänglich noch harmlos, doch schnell entwickelte sie sich zu einer Serie gefährlicher Manöver. Im Baustellenbereich zwischen Seiersberg und Graz-Webling soll der Mann plötzlich in einen abgesperrten Bereich gelenkt haben. Dort fuhr er direkt auf Bauarbeiter zu. Nur wenige Meter vor ihnen zog er das Fahrzeug wieder zurück auf die Fahrbahn. Doch damit nicht genug. Kurz darauf wendete der Lenker und wurde zum Geisterfahrer. Er fuhr erneut in Richtung Baustelle und soll wieder auf einen Arbeiter zugesteuert sein.

Schlangenlinien im Tunnel: Motorradfahrer in Gefahr

Die riskante Fahrt setzte sich fort. In mehreren Tunnelabschnitten fiel der Mann durch eine extrem unsichere Fahrweise auf. Im Plabutschtunnel soll er in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein. Wenig später wurde ein Motorradfahrer gefährdet, dieser musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Situation spitzte sich immer weiter zu. Schließlich kam es zum dramatischen Höhepunkt: Im Bereich Deutschfeistritz rammte der Lenker bei rund 80 km/h ein anderes Auto. Drei Menschen befanden sich darin. Wie durch ein Wunder blieb es bei diesem Zusammenstoß ohne schwere Verletzungen. Doch die Aussage des Fahrers machte sofort klar: Es war kein Unfall. Es war Absicht.

Jetzt sitzt der Mann in Untersuchungshaft

Nach dem Vorfall wurde der 42-Jährige festgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Graz bestätigte in einem Bericht der Kleinen Zeitung, dass er sich aktuell wegen Flucht- und Tatbegehungsgefahr in Untersuchungshaft befindet. Gegen ihn wird unter anderem wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt. Auch ein psychiatrisches Gutachten wurde bereits in Auftrag gegeben.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.05.2026 um 08:33 Uhr aktualisiert
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