Neue Gastro-Lösung für den Grazer Lustbühel
Ab 14. Mai gibt es am Grazer Lustbühel wieder Kaffee und Jause. Nach der Schließung des Buschenschanks startet nun eine Übergangslösung. Dazu sind auch neue Projekte für Besucher und Tiere geplant.
Pünktlich zum Feiertag am 14. Mai startet am Grazer Lustbühel wieder ein gastronomisches Angebot. Nachdem der Buschenschank geschlossen wurde, gibt es nun eine Übergangslösung für die kommenden Monate. Besucherinnen und Besucher können sich künftig bei „Rolling Baristas“ mit Kaffee und weiteren Barista-Angeboten versorgen. Dazu bietet „Kaiserschmankerln“ bodenständige Jausen wie Aufstrichbrote sowie kleine warme Speisen, etwa Knödel, an. Fixe Öffnungszeiten sind vorerst nicht geplant. Der Betrieb richtet sich nach Wetter und Besucheraufkommen. Gerade in den warmen Monaten soll der Lustbühel damit wieder ein Ort zum Verweilen, Zusammensitzen und Genießen werden.
Neues Gastro-Konzept geplant
Die Übergangslösung soll den gastronomischen Betrieb sichern, bis ein neues Gastro-Konzept umgesetzt wird. Dieses soll – wenn alles nach Plan läuft – bis Ende Oktober in den Räumlichkeiten der ehemaligen Buschenschank entstehen. Im Gegenzug für die Nutzung des Standorts übernehmen die beiden Betreiber Tierpatenschaften am Lustbühel. Damit soll auch die Betreuung der Tiere am Gelände unterstützt werden.
Neue Begegnungszone für Tiere
Auch bei den Tieren gibt es neue Pläne. Direkt beim bestehenden Stall soll bald eine rund 70 Quadratmeter große Begegnungszone entstehen. Vor allem die Zwergziegen sollen dort künftig frei zwischen Stall und Außenbereich wechseln können. Spezielle Bodengitter sollen verhindern, dass die Tiere den Bereich verlassen. Gleichzeitig bleibt für sie jederzeit ein Rückzugsort erhalten. Die Zwergziegen waren bereits im vergangenen Jahr von der Tierwelt Herberstein auf den Lustbühel übersiedelt. Unterstützt wird das Projekt laut Stadt von Bezirksvorsteher Peter Mayr. Sobald der Bezirksrat den vorgesehenen Zuschuss von 20.000 Euro beschließt, können die Arbeiten starten.
„Wichtiger Ort für Familien“
Für Stadtrat Manfred Eber (KPÖ) passt die Entwicklung zum Charakter des Lustbühls: „Der Lustbühel ist für viele Grazer Familien ein wichtiger Ort zum Spazierengehen, Tiere anschauen oder einfach zum Zusammensitzen im Grünen. Deshalb freut es mich, dass wir jetzt rasch wieder ein gastronomisches Angebot vor Ort haben. Es war mir wichtig, dass wir den Lustbühel 2022 wieder in städtische Verantwortung genommen haben. Heute sieht man, wie gut diese Entscheidung war.“