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/ ©Canva Montage/5 Minuten + KPÖ
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Elke Kahr und die Grazer uni.
Massive Kürzungen würden nicht nur Universitäten und Hochschulen treffen, sondern auch die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt gefährden, warnt Elke Kahr.

„Hiobsbotschaft für Graz“: Elke Kahr warnt vor Folgen der Uni-Kürzungen

Nach den angekündigten Milliardenkürzungen für Österreichs Universitäten wächst jetzt auch in Graz die Sorge vor massiven Folgen. Bürgermeisterin Elke Kahr warnt vor einem schweren Schaden für Wissenschaft und Wirtschaft.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(366 Wörter)
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Die geplanten Kürzungen bei Österreichs Universitäten sorgen weiter für heftige Diskussionen. Nachdem bereits Rektorinnen und Rektoren vor massiven Folgen für Forschung, Lehre und Arbeitsplätze gewarnt hatten, meldet sich nun auch die Stadt Graz mit deutlicher Kritik zu Wort. Bürgermeisterin Elke Kahr spricht angesichts der angekündigten Einsparungen von einer „Hiobsbotschaft“ für die steirische Landeshauptstadt.

Bereits zuvor große Sorge um Jobs und Forschung

Schon zuletzt hatten Vertreter der Universitäten Alarm geschlagen, 5 Minuten hat berichtet. Hintergrund sind die geplanten Kürzungen im Hochschulbereich für die kommenden Jahre. Laut bisherigen Berechnungen könnten den steirischen Universitäten und Hochschulen bis zu 500 Millionen Euro fehlen. Experten befürchten dadurch massive Auswirkungen auf Forschung, Lehre und Arbeitsplätze. Bereits jetzt steht die Sorge im Raum, dass jede fünfte Stelle an den Universitäten in Graz und Leoben gefährdet sein könnte. Besonders betroffen wären junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Bild auf 5 Minuten zeigt (v.l.) Horst Bischof, Rektor Technische Universität Graz; Andrea Kurz, Rektorin Medizinische Universität Graz; Peter Riedler, Rektor Universität Graz; Manuela Raith, Vizerektorin Montanuniversität Leoben; Georg Schulz, Rektor Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
©Uni Graz/Schiffer
„Das ist kein Sparpaket, das ist ein Kahlschlag am Herzen der Wissensregion Steiermark,“, erklären die steirischen Rektoren und Rektorinnen.

Graz sieht Gefahr für gesamten Standort

Für Graz gehe es dabei längst nicht nur um Bildungspolitik, sondern um die Zukunft der gesamten Stadt, betont Bürgermeisterin Elke Kahr. „Wissenschaft und Forschung haben eine zentrale Bedeutung für die steirische Landeshauptstadt“, erklärt sie. Massive Kürzungen würden nicht nur Universitäten und Hochschulen treffen, sondern auch die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt gefährden. Gerade Graz profitiere seit Jahren stark von seiner Rolle als Universitäts- und Forschungsstandort.

Folgen könnten weit über die Hochschulen hinausreichen

Die Sorge: Weniger Geld könnte zu Stellenabbau, einem kleineren Studienangebot und eingeschränkter Forschung führen. Gleichzeitig warnen Experten davor, dass hochqualifizierte Fachkräfte und junge Talente Österreich verlassen könnten. Auch für Studierende könnten die Folgen spürbar werden, etwa durch längere Wartezeiten bei Lehrveranstaltungen oder verzögerte Studienabschlüsse.

Kritik an Kürzungen wächst weiter

Die Kritik am geplanten Sparpaket wird damit immer breiter. Neben Universitäten und Forschungseinrichtungen warnen inzwischen auch Städte und Regionen vor langfristigen Schäden für den Wirtschafts- und Bildungsstandort Österreich. Wie stark die Kürzungen tatsächlich ausfallen werden, ist derzeit noch offen.

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