Neue WM-Hymne: Paul Pizzera reimt den ÖFB-Kader zum Ohrwurm
Österreich singt sich schon einmal warm: Im Ö3-Wecker hat Paul Pizzera den neuen Aut-of-Orda-WM-Song „Stripes & Stars“ vorgestellt. Darin bekommt jeder Spieler aus dem Kader seinen großen Moment.
Österreich ist vielleicht noch nicht Weltmeister – bei kreativen WM-Songs spielt das Land aber schon ganz vorne mit. Paul Pizzera hat im Ö3-Wecker den neuen Aut-of-Orda-Song „Stripes & Stars“ präsentiert. Der Song ist eine musikalische Liebeserklärung an das österreichische Nationalteam. Und das Besondere daran: Im Text kommen alle ÖFB-Teamspieler vor.
Alles eingebaut
Die Idee dahinter war nicht ganz ohne. Der Song musste nämlich schon vorbereitet werden, bevor der endgültige Kader feststand. „Wir haben quasi vorgebaut und dann nach der finalen Kaderbekanntgabe alle reingebracht, die fix dabei sind“, erzählt Pizzera im Ö3-Wecker. Ein kurzer Ausschnitt war schon vergangene Woche auf TikTok unterwegs und sorgte dort für Vorfreude. Jetzt ist das Stück in voller Länge da.
„Gemeinsam Träumen“
Auf Facebook lieferte Pizzera gleich einen Vorgeschmack auf den rot-weiß-roten Wortwitz: „Gemeinsam Träumen ❤️🤍❤️ Gemma!!!!!!!!!!!!!!“ Danach folgen Schlag auf Schlag die Lyrics: „Du hast vielleicht Taylor Swift aber wir haben Gregoritsch“, „Du hast Kendrick Lamar aber wir haben Alaba“ und „Du hast vielleicht Streifen und Sterne aber wir haben Sabitzer“. Auch ÖFB-Trainer bekommt seinen Platz: „Wir wissen, dass du John Wick hast aber wir haben Trainer Ralf Rangnick“. Am Ende bleibt die klare Ansage: „Du hast vielleicht Streifen und Sterne aber das ist Österreich“.
Mehr als nur Gaudi
Für Pizzera ist „Stripes & Stars“ aber nicht nur ein lustiger Song. Es geht auch um Stimmung, Zusammenhalt und ein gemeinsames Fußballgefühl. „Das soll ein Motivator sein. Die Jungs sollen verdammt stolz da hinreisen können. Sie lassen ein ganzes Land gemeinsam träumen und hoffen – und nicht gegeneinander granteln.“
Rangnicks Wunsch
Auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ist laut Pizzera begeistert gewesen. Er hatte sogar einen eigenen Wunsch: Der Song sollte auf Englisch sein, damit auch internationale Freunde mitjubeln können. Pizzera lobt das ausdrücklich: „Allein die Weitsicht zu haben, etwas Künstlerisches für den Zusammenhalt zu machen – das zeigt, was für ein Sir er ist“. Und auf die Frage nach dem stärksten Kader bleibt er ganz bei Österreich: „Frankreich kann alle schlagen. Aber ich glaube an uns – und fertig. Nenn mich naiv, ist mir egal. Ich mag einfach eine Gaudi haben und von der ersten bis zur letzten Minute hoffen und schreien.“