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Foto auf 5min.at zeigt die Giants Graz bei einem Spiel.
Die Graz Giants starteten nach der Gewitterpause stark, mussten sich am Ende aber den Danube Dragons geschlagen geben.

Gewitter, Turnovers, Niederlage: Grazer Giants müssten sich daheim geschlagen geben

Nach dem Gewitter startet das Heimspiel der Graz Giants verspätet. Zuerst läuft vieles für die Grazer, am Ende drehen die Danube Dragons aber die Partie und gewinnen 15:7.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(426 Wörter)
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Der Kickoff in Graz musste am Sonntag, dem 31. Mai, wegen eines Gewitters um 30 Minuten verschoben werden. Nach der Wartezeit kamen die Graz Giants aber gut ins Spiel. Die Defense setzte gleich ein Zeichen und zwang die Danube Dragons früh zum Punt. Auch in der Offense fanden die Grazer zunächst ihren Rhythmus. Quarterback Bastian Steinmair brachte mehrere präzise Pässe auf Jakob Begander an und führte sein Team über das Feld. Der erste Drive wurde zwar gestoppt, doch kurz darauf holte Moritz Koschak mit einer Interception den Ball wieder zurück. Diese Chance ließen die Giants nicht liegen: Steinmair fand Ezra Gray in der Endzone, die Grazer gingen mit 7:0 in Führung.

Dragons drehten auf

Danach kippte das Spiel Schritt für Schritt in Richtung Danube Dragons. Zwei Interceptions von Steinmair brachten den Gästen wichtige zusätzliche Ballbesitze. Die Dragons-Offense tat sich zwar nicht immer leicht, arbeitete sich aber immer wieder nach vorne. Kurz vor der Pause war es Quarterback Walter Kuhlenkamp selbst, der den Ball zum Touchdown in die Endzone trug. Der Extrapunkt wurde von den Giants geblockt. Damit blieb Graz zur Halbzeit knapp mit 7:6 vorne.

Foto auf 5min.at zeigt die Giants Graz bei einem Spiel.
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Quarterback Bastian Steinmair brachte die Giants früh in Führung, danach drehten die Danube Dragons die Partie.

Giants fanden keinen Rhythmus

Im dritten Viertel schlugen die Dragons erneut zu. Wieder war es Kuhlenkamp, der punktete und sein Team erstmals in Führung brachte. Die anschließende Two-Point-Conversion gelang nicht, daher stand es 12:7 für die Gäste. Für die Giants wurde es danach immer schwieriger. Die Offense fand in der zweiten Halbzeit kaum noch in ihren Rhythmus und musste mehrfach punten. Die Dragons kontrollierten das Spiel weiter und legten mit einem Field Goal die letzten Punkte der Partie nach.

„Das ist dann sehr schwer aufzuholen“

Am Ende setzten sich die Danube Dragons mit 15:7 gegen die Graz Giants durch. Für die Grazer wurde vor allem die Zahl der Ballverluste zum Problem. Die Gäste nutzten die Fehler besser aus und ließen in der Defense nach dem frühen Touchdown kaum noch etwas zu. „Es war wieder ein ähnliches Spiel, aber diesmal haben wir die Fehler in der Defense abgestellt. Wir haben zwar einen Score kassiert, aber wir können mit der Leistung eigentlich zufrieden sein.“, so Dragons Head Coach Michael Hönig. Giants Head Coach Stefan Pokorny sagte nach der Partie: „Ich denke, dass wir zu viele Turnovers mit der Offense gemacht haben. Das ist dann sehr schwer aufzuholen. Auf der anderen Seite haben wir uns an einer sehr starken Dragons Defense ein bisschen die Zähne ausgebissen.“

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