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Bild auf 5min.at zeigt die Medizinische Universität Graz.
In Graz gibt es im Herbst das Masterstudium Psychotherapie.

140 neue Studienplätze: Graz baut Psychotherapie-Ausbildung stark aus

Ab kommendem Wintersemester gibt es den Masterstudiengang auch in Graz. Das sorgt vor allem beim Gesundheitsstadtrat für Zustimmung.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
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Im kommenden Wintersemester sollen in Graz 140 Studienplätze für das neue interuniversitäre Masterstudium Psychotherapie an der Medizinischen Universität Graz und der Universität Graz geschaffen werden. Der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) begrüßt den bevorstehenden Start des neuen Psychotherapie-Studiums. Das Studium ist Teil der Reform der Psychotherapie-Ausbildung und wird in Graz gemeinsam von der Uni Graz und der Med Uni Graz angeboten.

Das Bild auf 5min.at zeigt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer
©Stadt Graz/Foto Fischer
Robert Krotzer gegrüßt das Masterstudium Psychotherapie in Graz.

500 Studienplätze in Österreich

Österreichweit stehen etwa 500 Studienplätze zur Verfügung, mehr als ein Viertel davon in Graz. Die Stadt Graz hat in den vergangenen Jahren zahlreiche psychosoziale Angebote ausgebaut und Anknüpfungspunkte geschaffen – von der Gesundheitsdrehscheibe bis zur digitalen Übersicht psychosozialer Hilfsangebote. Gleichzeitig zeige der steigende Bedarf, dass Bund und Länder stärker gefordert seien. „Was es jetzt braucht, sind langfristige Finanzierungs- statt Kürzungspläne für die Unis. Sichere Ausbildungsplätze im Gesundheits- und Sozialbereich sind ein enorm wichtiger Baustein für die Versorgung“, warnt Krotzer vor den Kürzungen der Bundesregierung.

Viele können sich „Hilfe schlicht nicht leisten“

„Viele Menschen warten monatelang auf einen Therapieplatz oder können sich notwendige Hilfe schlicht nicht leisten. Dass Graz nun zum größten Ausbildungsstandort für Psychotherapie in Österreich wird, ist ein wichtiger Schritt. Aber es kann nicht vom Einkommen abhängen, ob jemand Unterstützung bekommt. Wer Hilfe braucht, muss sie rasch, wohnortnah und leistbar erhalten“, erklärt Krotzer, der erneut einen flächendeckenden Ausbau der Psychotherapie auf Kasse fordert.

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