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Foto auf 5min.at zeigt die Würdigung der Rot-Kreuz-Mitarbeiter.
Fast 300 Rotkreuz-Mitarbeiter:innen wurden in Graz für ihren Einsatz nach dem Amoklauf gewürdigt.

Fast 300 Rotkreuz-Mitarbeiter nach Grazer Amoklauf gewürdigt

Rund ein Jahr nach dem Amoklauf am BORG Dreierschützengasse hat das Rote Kreuz Steiermark in Graz innegehalten: für die Opfer, ihre Familien und fast 300 Einsatzkräfte.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(438 Wörter)
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Ein Jahr nach der schrecklichen Gewalttat vom 10. Juni 2025 am BORG Dreierschützengasse hat das Rote Kreuz Steiermark in der Rotkreuz-Landeszentrale in Graz eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Im Mittelpunkt standen die Opfer, ihre Angehörigen und alle Betroffenen. Gleichzeitig wurden jene Rotkreuz-Mitarbeiter gewürdigt, die am Tag der Tat und in den Tagen danach im Einsatz standen. Siegfried Schrittwieser, Präsident des Roten Kreuzes in der Steiermark, sagte dazu: „Was damals geschehen ist, lässt uns bis heute nicht los. Umso wichtiger ist es, innezuhalten, zu gedenken – und zugleich jenen Danke zu sagen, die in diesen schwierigen Stunden für andere da waren.“

Fast 300 Mitarbeiter im Einsatz

Rund 300 Mitarbeiter des Roten Kreuzes waren am 10. Juni 2025 und in den darauffolgenden Tagen für die Bevölkerung da. Sie kamen aus unterschiedlichen Bereichen: vom Rettungsdienst über die Rettungsleitstelle bis zur Krisenintervention. Auch das Landes- und Bezirksrettungskommando sowie die Kummernummer waren eingebunden. Gewürdigt wurde vor allem der Einsatz unter besonders belastenden Bedingungen. Dort, wo es möglich war, wurde Leben gerettet und Not gelindert. Wichtig war dabei das Zusammenspiel von freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter sowie Zivildienern.

Foto auf 5min.at zeigt die Würdigung der Rot-Kreuz-Mitarbeiter.
©RK/Noah Ulrich | Siegfried Schrittwieser, Präsident des Roten Kreuzes Steiermark: „Was damals geschehen ist, lässt uns bis heute nicht los. Umso wichtiger ist es, innezuhalten, zu gedenken – und zugleich jenen Danke zu sagen, die in diesen schwierigen Stunden für andere da waren.“
Foto auf 5min.at zeigt die Würdigung der Rot-Kreuz-Mitarbeiter.
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Am 10. Juni 2025 und in den Tagen darauf waren fast 300 Rotkreuz-Mitarbeiter:innen im Einsatz. Ihr Einsatz und ihr Engagement wurden am 2. Juni in der steirischen Rotkreuz-Landeszentrale gewürdigt.

Dank in Urkunden

Die heute gewürdigten Rotkreuz-Mitarbeiter erhielten als Zeichen des Dankes und der Anerkennung eine Urkunde sowie einen gerahmten Patch. Überreicht wurden diese unter anderem von Siegfried Schrittwieser, Präsident des Roten Kreuzes Steiermark, und Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Auch weitere Vertreter des Roten Kreuzes Steiermark nahmen an der Würdigung teil. Das Engagement der Einsatzkräfte wurde dabei als Zeichen für gemeinsames Handeln im Dienst der Menschlichkeit hervorgehoben.

Blutspenden halfen

Neben den Einsatzkräften wurde auch die große Solidarität der Bevölkerung angesprochen. Nach der Gewalttat zeigten viele Menschen in der Steiermark ihre Unterstützung, besonders durch eine außergewöhnlich hohe Bereitschaft zur Blutspende. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur medizinischen Versorgung geleistet. Schrittwieser betonte: „Die Unterstützung und die Solidarität der steirischen Bevölkerung war überwältigend. Blutspenden retten Leben – wir alle sind auch heute und genau wie damals auf Blutspenden angewiesen. Jede einzelne Spende zählt.“

Spuren bleiben

Bei der Veranstaltung gab es auch einen gemeinsamen Moment der Stille. Dabei wurde der Opfer der Gewalttat sowie ihrer Angehörigen gedacht. Zugleich wurde daran erinnert, dass ein solches Ereignis weit über den Tag selbst hinaus wirkt. Bettina Galli-Magerl, Leiterin der psychosozialen Betreuung, sagte: „Die Ereignisse haben tiefe Spuren hinterlassen – bei den Betroffenen, aber auch bei unseren Mitarbeiter:innen. Eine Veranstaltung wie diese schafft zusätzlich Raum, um Erlebtes zu verarbeiten, und ist zugleich ein wichtiges Zeichen des gemeinsamen Erinnerns und des Zusammenhalts“

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