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Ein Bild auf 5min.at zeigt die Universität Graz
An der Uni Graz geht es im Juni darum, wie Kriege und Massaker bis heute nachwirken und wie Menschen mit diesen Wunden der Geschichte umgehen können.

Tagung: Uni Graz arbeitet Wunden der Geschichte auf

In Graz wird am 12. und 13. Juni 2026 über Trauma, Erinnerung und Krieg gesprochen. Die Uni Graz lädt zu einer Tagung ein, die bewusst auch Menschen außerhalb der Wissenschaft anspricht.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
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Das Massaker von Srebrenica liegt 31 Jahre zurück. Trotzdem sind die Folgen bis heute spürbar. Auch der aktuelle Krieg in der Ukraine erzeugt neue traumatische Erinnerungen. Dazu kommen der Holocaust und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs, die ebenfalls weiter nachwirken.

Tagung in Graz

Genau mit diesen Themen beschäftigt sich die Tagung „Trauma in Eastern Europe“ an der Universität Graz. Sie findet am Freitag, 12. Juni 2026, von 14 bis 20 Uhr und am Samstag, 13. Juni, von 9 bis 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Jesuitenrefektorium am Rosenhain in der Aigner-Rollett-Allee 39 in Graz. Die Tagung wird in englischer Sprache abgehalten.

Für viele offen

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit traumatischen Erfahrungen umgehen können. Es geht auch darum, welche Orte und Gefühle mit diesen Erinnerungen verbunden sind. Die Tagung richtet sich dabei bewusst nicht nur an Wissenschaftler:innen. Auch Menschen aus dem psychosozialen Bereich, aus der Gedächtnisarbeit sowie Diasporagruppen wie etwa Bosniak:innen in Graz sind angesprochen.

Eintritt frei

Wer sich für einzelne Themen interessiert, muss nicht die gesamte Tagung besuchen. Es können auch einzelne Vorträge angehört werden. Der Eintritt ist frei. Details zum Programm gibt es über die Universität Graz.

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