Starkes Zeichen gegen Ausgrenzung: Kicken gegen Rechts begeistert in Graz
Im Augartenpark in Graz fand das 17. „Kicken gegen Rechts“ der KJÖ Steiermark statt. Über 200 Spieler setzten in 40 Teams ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.
Am Donnerstag fand bereits das 17. Kicken gegen Rechts der KJÖ Steiermark im Augartenpark statt. Über 200 Spieler kämpften in 40 Teams auf vier Spielfeldern um den Sieg und setzten gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Dutzende weitere Besucher verfolgten das Spektakel bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung. „Das Kicken gegen Rechts ist mittlerweile eine fest etablierte Veranstaltung in Graz. Doch so viele Teams wie heuer hatten wir schon lange nicht mehr. Die jüngsten Spieler:innen waren gerade einmal acht Jahre alt. Die Veranstaltung zeigt außerdem, dass sich politischer Aktivismus hervorragend mit Spiel, Sport und Spaß verbinden lässt“, so der Veranstalter Philipp Jölli von der KJÖ Steiermark.
Unter den Schiedsrichtern war auch Ibrahim Rasool, ein ehemaliger FIFA-Schiedsrichter aus Afghanistan, der als Flüchtling nach Österreich kam und heute ehrenamtlich mehrere Frauenteams beim SK Austria Klagenfurt trainiert. Am Ende ging der FC Nourani als Sieger vom Platz. Einige Teams kündigten bereits an, auch bei der 18. Ausgabe im kommenden Jahr wieder dabei sein zu wollen.