Am 26. Juni wird eröffnet: So verändert sich der Andreas-Hofer-Platz
Für tausende Pendler und Öffi-Nutzer in Graz steht eine wichtige Veränderung bevor. Nach umfangreichen Bauarbeiten wird der neue Busbahnhof am Andreas-Hofer-Platz am 26. Juni in Betrieb gehen.
Die Bauzäune verschwinden bald, die letzten Arbeiten laufen bereits: Der neue Busbahnhof am Andreas-Hofer-Platz steht kurz vor seiner Fertigstellung. Am 26. Juni soll der modernisierte Verkehrsknotenpunkt offiziell eröffnet werden und künftig eine zentrale Rolle im öffentlichen Verkehr der Landeshauptstadt spielen. Für viele Fahrgäste bedeutet das vor allem eines: mehr Platz, kürzere Wege und bessere Bedingungen beim Umsteigen.
Millionenprojekt für den öffentlichen Verkehr
Seit November 2025 wurde der bestehende Busbahnhof umfassend umgebaut. Ziel war es, die Anlage an die steigenden Anforderungen im öffentlichen Verkehr anzupassen und den Standort langfristig fit für die Zukunft zu machen. Mit Kosten von rund 2,3 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größeren Infrastrukturmaßnahmen im Grazer Stadtgebiet. Finanziert wird der Umbau gemeinsam von der Stadt Graz und dem Land Steiermark.
Sieben neue Bussteige entstehen
Herzstück des neuen Busbahnhofs sind sieben moderne Bussteige. Insgesamt werden künftig 20 RegioBus-Linien am Andreas-Hofer-Platz halten. Besonderes Augenmerk wurde auf Barrierefreiheit gelegt. Neue Wartebereiche, digitale Fahrgastinformationen und moderne Wartehäuschen sollen den Aufenthalt für Fahrgäste deutlich angenehmer machen.
Wichtiger Verkehrsknoten
Täglich nutzen zahlreiche Pendler den Andreas-Hofer-Platz als Umsteigepunkt zwischen Bus und Straßenbahn. Mit dem Neubau soll der Verkehrsfluss verbessert und die Orientierung erleichtert werden. Auch ein Ticketautomat wird künftig direkt vor Ort zur Verfügung stehen. Damit können Fahrgäste ihre Tickets bequem am Busbahnhof erwerben. Neben dem Busverkehr bleibt auch die bestehende tim-Station erhalten. Die vier Sharing-Fahrzeuge bleiben Teil des Angebots und sollen weiterhin die Verbindung zwischen öffentlichem Verkehr und individueller Mobilität ermöglichen.