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/ ©Pixabay / Marjon Besteman
Ein Bild auf 5min.at zeigt Babyfüße.
Das Besondere an der Studie: Die Babys werden fünfmal innerhalb ihres ersten Lebensjahres untersucht.

Baby-Gesundheit: Uni Graz sucht Teilnehmer für Studie

Die Universität Graz sucht Teilnehmer für eine Baby-Studie, die frühe Risikofaktoren und die Entwicklung der Körperzusammensetzung im ersten Lebensjahr untersucht.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(254 Wörter)
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Warum entwickelt sich die Körperzusammensetzung von Babys so unterschiedlich? Manche Kinder legen innerhalb weniger Wochen deutlich an Fettmasse zu, bei anderen verändert sich im selben Zeitraum kaum etwas. „Gleichzeitig deuten erste Beobachtungen darauf hin, dass die Fettverteilung bei allen Babys einem ähnlichen Muster folgen könnte, unabhängig davon, wie viel Körperfett sie insgesamt besitzen“, erklärt Marco Höfler vom Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit der Universität Graz. Er koordiniert das Forschungsprojekt „Kleine Körper – Große Fragen“, für das aktuell noch Teilnehmende gesucht werden: Schwangere und Babys bis zur vierten Lebenswoche. Das Besondere an der Studie: Die Babys werden fünfmal innerhalb ihres ersten Lebensjahres untersucht. „So lässt sich erstmals nachvollziehen, wie sich die Körperzusammensetzung von der Geburt bis zum ersten Geburtstag entwickelt“, beschreibt Höfler.

Umfassender Einblick

Herzstück von „Kleine Körper – Große Fragen“ ist ein Mix aus neuartigen Messmethoden, die dank Kooperationen mit Forschungseinrichtungen in Finnland, Großbritannien und Österreich erstmals in einer Studie gebündelt werden. So bestimmt das Analysegerät PEA POD an der FH Joanneum die Körperzusammensetzung der Kinder. Ergänzt werden diese Daten durch eine extra für Säuglinge angepasste Ultraschallmethode. Zusätzlich erfasst ein eigens an der Universität Graz konzipierter Umweltsensor Licht, Geräuschpegel und Luftqualität im häuslichen Umfeld. Die Babys tragen zudem Windeln mit einem Bewegungssensor, der die Schlafposition und -bewegungen erfasst und damit die Qualität der Nachtruhe abbildet.

Kontakt:

Marco Höfler, BEd BSc MEd MSc
Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit der Universität Graz
Tel.: +43/(0)316/380 – 2321
E-Mail: marco.hoefler@uni-graz.at

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.07.2026 um 16:01 Uhr aktualisiert
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