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/ ©Canva Fotomontage/Google Streetview
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man die Grazbachgasse in Graz und einen Todesfall.
Der 77-jährige Pensionist erlitt bei der Kollision mit einem Auto so schwere Verletzungen, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb.

Nach tödlichem Unfall in Graz: Ermittlungen gegen Fußball-Profi aufgenommen

Ein 77-jähriger Radfahrer verlor nach einem Verkehrsunfall in Graz sein Leben. Monate später dauern die Ermittlungen an. Gegen den Lenker, einen Bundesliga-Fußballer, wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(341 Wörter)
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Ein Verkehrsunfall in der Grazbachgasse endete für einen 77-jährigen Radfahrer im April des heurigen Jahres tragisch. Der Pensionist erlitt bei der Kollision mit einem Auto so schwere Verletzungen, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb, 5 Minuten hat berichtet: Tragischer Unfall in Graz-Jakomini: 77-jähriger Radfahrer verstorben. Nun beschäftigt der Fall die Justiz: Gegen den Lenker des Wagens, einen 29-jährigen Bundesliga-Fußballer, wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Unfallhergang noch nicht endgültig geklärt

Der Zusammenstoß ereignete sich im Frühjahr im Bereich der Grazbachgasse. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Auto-Lenker auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und hatte laut Exekutive grünes Licht. Kurz vor einer Kreuzung bemerkte er einen von rechts kommenden Radfahrer aus der Friedrichgasse. Die Polizei teilte damals mit, der 29-Jährige habe sofort gehupt und eine Vollbremsung eingeleitet. Trotz dieser Reaktion kam es zur Kollision. Der 77-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Wenig später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Graz führt inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Ob den Autofahrer tatsächlich ein strafrechtliches Verschulden trifft, ist derzeit noch offen. Wie Sprecher Christian Kroschl erklärt, seien weder der genaue Unfallhergang noch die Verschuldensfrage abschließend geklärt. Zur Rekonstruktion des Unfalls wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Ein verkehrstechnisches Sachverständigengutachten soll klären, wie es zu der Kollision kam. Zusätzlich steht noch das gerichtsmedizinische Gutachten über die genaue Todesursache des 77-Jährigen aus. Auch Zeugen konnten den Vorfall bislang nicht weiter aufklären. Laut den bisherigen Ermittlungen spielte Alkohol bei dem Unfall keine Rolle.

Entscheidung steht noch aus

Erst nach Vorliegen aller Gutachten wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, wie das Verfahren weitergeführt wird. Bis dahin gilt: Es handelt sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren. Ob es zu einer Anklage kommt oder das Verfahren eingestellt wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

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