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Südkoreanische Feuerwehr zu Gast bei steirischen Feuerwehren
Die Feuerwehrdelegation aus Südkorea informierte sich in Eisbach-Rein über die Waldbrandbekämpfung in der Steiermark.

Südkoreanische Feuerwehr zu Gast bei steirischen Feuerwehren

Eine Feuerwehrdelegation aus Südkorea hat in Eisbach-Rein erlebt, wie die Steiermark Waldbrände bekämpft. Am Mühlbachkogel sahen die Gäste auch die Folgen des 70-Hektar-Brandes vom April.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(327 Wörter)
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Die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte Südkoreas trafen das Land im Frühjahr 2025. In den vergangenen Tagen reiste eine Abordnung der dortigen Feuerwehr in die Steiermark, um Erfahrungen aus Österreich mitzunehmen. Gemeinsam mit dem Waldbrandsachverständigen Peter Ondrich begrüßte Abschnittsfeuerwehrkommandant Hannes Koch die Gäste in Eisbach-Rein. Dort hatte Ende April der größte und aufwändigste Feuerwehreinsatz der steirischen Geschichte stattgefunden.

Einblicke in Taktik

Koch erklärte den Gästen zunächst, wie das österreichische Feuerwehrwesen aufgebaut ist. Im Mittelpunkt standen die steirischen Konzepte zur Waldbrandbekämpfung sowie die dabei eingesetzte Taktik und Technik. Koch schilderte außerdem ausführlich seine Erlebnisse während des Einsatzes am Mühlbachkogel. Dabei erhielten die Besucher Einblicke in die Abläufe bei einem großen Waldbrand.

Südkoreanische Feuerwehr zu Gast bei steirischen Feuerwehren
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Am Mühlbachkogel besichtigten die Gäste das Gebiet, das beim Waldbrand im April auf mehr als 70 Hektar betroffen war.

Drohnen und Wetter

Auch die Unterstützung aus der Luft war Teil des Austauschs. Günter Kriegl zeigte, wie wichtig Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkameras für die Einsatzführung sein können. Danach sprach Ondrich über die Verwaltungsaufgaben bei solchen Ereignissen. Anhand von Wetterprognosen erklärte er, wie diese die taktischen Entscheidungen im Einsatz beeinflussen.

Spuren am Mühlbach

Zum Abschluss ging es für die Delegation direkt in das betroffene Waldgebiet am Mühlbachkogel. Der Förster des Stiftes Rein, Florian Soritz, führte die Besucher durch das Gelände. Vor Ort zeigte er ihnen das Ausmaß, das der Brand verursacht hatte. Damit endete der Erfahrungsaustausch dort, wo die Einsatzkräfte im April gegen die Flammen gekämpft hatten.

17 Tage im Einsatz

Der Waldbrand war am 25. April 2026 in Eisbach-Rein in der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel ausgebrochen. Die Ursache ist weiterhin ungeklärt. Wegen Trockenheit und Wind breitete sich das Feuer auf mehr als 70 Hektar Wald aus. Insgesamt standen 17 Tage lang rund 2.500 Einsatzkräfte aus der Steiermark, dem Burgenland und Niederösterreich im Löscheinsatz. Zeitgleich bekämpften zahlreiche Feuerwehrkräfte im Kärntner Lesachtal 24 Tage lang einen Waldbrand auf mehr als 100 Hektar.

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